Too Good to go

20 Millionen Mahlzeiten in Europa gerettet

20 Millionen Mahlzeiten wurden seit dem Start von Too Good to go im Jahr 2015 über die gleichnamige App in Europa verkauft.
Too Good to go
20 Millionen Mahlzeiten wurden seit dem Start von Too Good to go im Jahr 2015 über die gleichnamige App in Europa verkauft.

Mehr als 14 Mio. Nutzer in 12 Ländern zählt Too Good to go vier Jahre nach dem Start im Jahr 2015. Gemeinsam haben sie in dieser Zeit 20 Millionen Mahlzeiten über die App geshoppt und damit vor der Tonne gerettet. 

Über 30.000 Partnerläden sind in der Too Good to go-App gelistet – 30.000 Adressen, die Essen, das kurz vor Ladenschluss noch nicht verkauft wurde, zum reduzierten Preis an die Too Good to go-Community verkaufen und sich damit gegen die Verschwendung von Lebensmitteln einsetzen. Jetzt wurde die 20-millionste Portion gerettet. Das sind 20 Millionen Mahlzeiten, die auf dem Teller und nicht in der Tonne gelandet sind. Von dem Konzept profitiere besonders die Umwelt, erklärt das Unternehmen. Seit dem Bestehen von Too Good to go habe man auf diesem Weg rund 50.000 Tonnen CO2 eingespart.
Über Too Good To Go Germany

Too Good To Go ist die weltweit größte App gegen Lebensmittelverschwendung. Das Ziel des Unternehmens ist es, dass jedes produzierte Lebensmittel auch konsumiert wird. Too Good To Go ermöglicht es Betrieben wie Bäckereien, Restaurants, Cafés, Hotels und Supermärkten, ihr überproduziertes Essen zu einem vergünstigten Preis an SelbstabholerInnen anzubieten. 

In Deutschland haben sich bereits 3.800 Betriebe dem Konzept angeschlossen, darunter Filialen von Nordsee, real, Accor Hotels und dean&david. Seit 2016 wurden hierzulande 2 Millionen Mahlzeiten gerettet.
Die App wurde 2016 in Dänemark gegründet und seit September 2019 mehr als 14 Millionen Mal heruntergeladen. Verfügbar ist die App aktuell in Deutschland, Norwegen, Dänemark, die Niederlande, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Polen, Belgien, die Schweiz, Österreich und Italien.



„Wir freuen uns sehr Teil einer so großartigen Bewegung zu sein und dadurch aktiv Leute zu befähigen einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten", kommentierte Laure Berment, Deutschland-Chefin von Too Good to go. „Aber auf diesen Zahlen wollen und können wir uns nicht ausruhen – es wird schließlich immer noch weltweit ein Drittel aller produzierten Lebensmittel entsorgt. Deshalb setzen wir in der kommenden Zeit verstärkt auf Information, Bewusstsein und Inspiration."

“Food Waste Movement” – auch zuhause

Über die App hinaus will Too Good To Go alle anderen Lebensbereiche beeinflussen, in denen Lebensmittel weggeschmissen werden. Der Verschwendung setzen alle Too Good To Go-Länder jetzt die Bewegung gegen Lebensmittelverschwendung, das “Food Waste Movement” entgegen. Angesprochen werden Haushalte ebenso wie Unternehmen, Bildungseinrichtung und die Politik. 

In Deutschland entstand so bereits das Bündnis Lebensmittelrettung mit weiteren deutschen Organisationen, die sich der Lebensmittelrettung verschrieben haben, wie SIRPLUS, Foodsharing und Restlos Glücklich und weiteren 34 Unterstützern. Von diesem Bündnis wurden im Juni drei Forderungen an Abgeordnete im Bundestag gestellt: ein Wegwerfstopp, mehr Investitionen in die Forschung um das MHD und die      Verankerung des Themas Lebensmittelverschwendung in allen Lehrplänen. 



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