Too Good To Go

Große Pläne für 2020

Knapp 3 Mio. Mahlzeiten wuden seit dem Start der App in Deutschland vor der Tonne gerettet.
Too Good To Go
Knapp 3 Mio. Mahlzeiten wuden seit dem Start der App in Deutschland vor der Tonne gerettet.

Die Lebensmittelretter-Initiative Too Good To Go will 2020 weiter wachsen. Neben dem Debüt in den USA plant das Unternehmen den Launch einer Wissensplattform in Deutschland und feiert die B Corp Zertifizierung.

Der Markteintritt in den USA soll voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte erfolgen. Too Good To Go wird dort mit vielen Partnern zusammenarbeiten, die auch in Deutschland tätig sind. "Diese möchten mit uns schon seit einiger Zeit auch in den Vereinigten Staaten Lebensmittel retten", erklärt Mette Lykke, CEO von Too Good To Go. Laut aktuellen Zahlen werden in die USA bis zu 40 Prozent des produzierten Essens in den Müll geschmissen. Dieses Ausmaß will die Initiative angehen.

Eine große Hilfe ist dabei die Zertifizierung als B Corp, die von der US-amerikanischen Non-Profit-Organisation B Lab vergeben wird. Das "B" steht dabei für "beneficial" und zeichnet somit Unternehmen aus, die sich freiwillig verpflichten, bestimmte Standards hinsichtlich Transparenz, Verantwortung und Nachhaltigkeit einzuhalten. Während das Zertifikat in Deutschland noch wenig bekannt ist, haben sich in den USA bereits viele Unternehmen von B Lab zertifizieren lassen, darunter große Marken wie Ben & Jerry's oder Danone.

3 Millionen gerettete Mahlzeiten

Auch in Deutschland will Too Good To Go 2020 weiter wachsen. Zu Beginn des Jahres startete die Marke darum mit einer neuen Wissensplattform rund um das Thema Lebensmittelverschwendung. Hier finden Verbraucher Informationen aus der aktuellen Forschung sowie konkrete Tools zur Lebensmittelrettung im Alltag. Zudem feiert die Initiative einen neuen Meilenstein: Seit dem Start der App im April 2016 wurden hierzulande knapp 3 Millionen Mahlzeiten vor der Tonne gerettet. Dies entspricht einer CO2-Einsparung von ungefähr 7.500 Tonnen.

Dazu sagte Laure Berment, Geschäftsführerin von Too Good To Go Deutschland: "Unsere Community ist im vergangenen Jahr wahnsinnig schnell gewachsen und aktiv geworden. Wir können stolz behaupten, dass wir sowohl auf globalem Level als auch lokal in Deutschland zu einer richtig großen Lebensmittelretter-Bewegung geworden sind."


Über Too Good To Go

Too Good To Go ist die weltweit größte App gegen Lebensmittelverschwendung. Das Ziel des Unternehmens ist es, dass jedes produzierte Lebensmittel auch konsumiert wird. Too Good To Go ermöglicht es Betrieben wie Bäckereien, Restaurants, Cafés, Hotels und Supermärkten, ihr überproduziertes Essen zu einem vergünstigten Preis an SelbstabholerInnen anzubieten. 

In Deutschland haben sich bereits 3.800 Betriebe dem Konzept angeschlossen, darunter Filialen von Nordsee, real, Accor Hotels und dean&david. Seit 2016 wurden hierzulande 2 Millionen Mahlzeiten gerettet.
Die App wurde 2016 in Dänemark gegründet und seit September 2019 mehr als 14 Millionen Mal heruntergeladen. Verfügbar ist die App aktuell in Deutschland, Norwegen, Dänemark, die Niederlande, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Polen, Belgien, die Schweiz, Österreich und Italien.



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