18. Fachsymposium

Über 200 Top-Entscheider kamen nach Düsseldorf

Beim 18. Fachsymposiums Systeme & Konzepte in Düsseldorf drehte sich am 16. und 17. September alles um Konsumtrends, Marktwissen und Zukunftsstrategien in der Gemeinschaftsgastronomie. „Innovationen müssen heute persönlich, emotional und einfach sein“, lautete eine der Kernbotschaften.

Eine andere: „Akzeptanz bekommen Sie nicht als Regelhüter“, davon überzeugt ist der deutsche Schiedsrichter-Chef Herbert Fandel, der in seinem fulminanten Vortrag klar machte, warum man als „Entscheidungsverkäufer“ immer seine Kundschaft mitnehmen muss. Insgesamt über 200 Top-Entscheider aus dem Business- und Care-Markt nutzen die zwei Tage, um neue Ideen für die Zukunft zu tanken. Neben der digitalen Revolution stand der Mega-Trend „Gesundheit“ im Fokus der Veranstaltung. Doch auch die sich zurzeit abschwächende wirtschaftliche Lage in Deutschland dürfe viele GV-Profis in den nächsten Monaten bewegen. „Wir müssen Patentrezepte parat haben für die Wirtschaftskrise“, appellierte Gastgeber und geschäftsführender Gesellschafter der K&P Consulting, Günter Kuhn, zur Begrüßung an die Teilnehmer.

Patentrezepte für die Zukunft

Wie diese Patentrezepte aussehen können, zeigte Co-Gastgeber Burkart Schmid und Chefredakteur der gv-praxis in seinem Auftaktvortrag. Das Potenzial sei heute da für ein buntes Angebot. Neue Verkaufsimpulse lägen vor allem rechts und links der Hauptmahlzeiten und seinen smart, innovativ – kurzum unwiderstehlich für den Gast. Dabei gilt: Geht nicht – gibt’s nicht. Ideen wie ein Tanzevent in der Mittagspause, ein Airport-Caterer, der plötzlich Essen via Deutsch Post auch nach Hause liefert, würden zeigen, dass der Markt heute offen ist für Innovationen. Noch nicht ganz so innovativ aufgestellt ist die Branche in puncto Apps als modernes Kundenbindungsmittel. Nur die wenigsten trauen sich bislang an das Thema heran, resümierte Simon Kuhn, Geschäftsführer K&P Consulting in seinem Vortrag. „Mit der Zeit gehen und schon heute an die Nutzer von morgen denken“, war sein Credo.

Networking und kulinarische Genüsse auf „höchstem“ Niveau erwartete die Teilnehmer am Ende des ersten Tages über den Dächern von Düsseldorf in der Vodafone Sky-Lounge. Ausgerichtet von Aramark und Transgourmet gab es viel Raum für fachlichen Austausch. Der zweite Veranstaltungstag bot den Teilnehmern ein abgestimmtes Parallel-Programm aus Best-Practice-Beispielen und Managementthemen. Während im Business-Block das Thema Gesundheit im Fokus stand, ging es in der Care-Abteilung um neue Verpflegungs- und Servicemodelle.

Fitness-Programm für Zuhause

Zum Finale gab es für die Teilnehmer einen Fitness-Plan, um langfristig körperlich und mental in Bestform zu bleiben. Dr. Michael Spitzbart sparte dabei nicht mit Spitzen an die Schulmedizin, die häufig nur an den Symptomen herum doktern würde ohne den Ursachen auf den Grund zu gehen. In München seien Stadtteile, in denen es mehr Kardiologen als Menschen mit Herz geben würde, frotzelte Spitzbart. Sein Rezept für Fitness: „Ernähren Sie sich eiweißreich, sorgen Sie damit für einen hohen Glückshormon bzw. Dopamin-Spiegel, dann hat die Arbeit Angst vor Ihnen.“

Nächster Branchetreff ist am 8. und 9. September 2015 wieder im InterContinental Hotel Düsseldorf.


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