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Wagamama will global wachsen

Wagamama plant Wachstum in den USA.
Wagamama
Wagamama plant Wachstum in den USA.

Das Nudelbar-Konzept Wagamama mit Sitz in London will expandieren: Wie die britische Tageszeitung The Times berichtet, wurde die Investmentbank Goldman Sachs jüngst damit beauftragt, „strategische Wachstumsoptionen“ für den auf asiatische Gerichte spezialisierten Fast-Casual-Pionier zu prüfen. Als bevorzugte Bieter sollen amerikanische Private-Equity-Firmen gelten, welche die finanziellen Mittel haben, die Präsenz der Kette insbesondere in Amerika auszubauen.

Laut Times habe der jüngst angekündigte Verkauf von Pret a Manger an die JAB Holding in Höhe von 1,5 Mrd. Pfund die aktuellen Wagamama-Eigentümer Duke Street und Hutton Collins zur Expansion angespornt. Analysten schätzen den Kaufpreis auf 750 Mio. £ – dem 15-fachen Jahresgewinn des Unternehmens.

Für die Formel läuft es gut: Nach eigenen Angaben verzeichnete das Unternehmen ein Wachstum von 8,2 % auf bestehenden Flächen im dritten Quartal 2017 in Großbritannien. Die Erlöse der gesamten Gruppe stiegen um 12,5 % auf 72,1 Mio. £.

Die Fast-Casual-Marke, die 1992 von Alan Yau in London gegründet wurde und aktuell von Allan Leighton geleitet wird, betreibt 130 Units in Großbritannien, fünf in den USA sowie weitere 51 Franchise-Restaurants rund um den Globus. Für die nächsten Monate sind zwei Neueröffnungen in New York geplant. Es heißt, die beiden Private-Equity-Firmen Duke Street und Hutton Collins, die die Restaurantkette im Jahr 2011 für 215 Mio. £ von Lion Capital gekauft hatten, wären zukünftig mit einer Minderheitsbeteiligung einverstanden.

Chief Executive Jane Holbrook kommentiert die Nachricht: „Wir wollen eine große, globale Marke werden. Wir freuen uns, strategische Optionen zu entwickeln, die uns bei der Umsetzung dieser Vision helfen werden.“

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