Untersuchungen

Alfons Schuhbeck: Vorwurf der Steuerhinterziehung


Alfons Schuhbeck
Compass Group
Alfons Schuhbeck

Am Platzl in München ist die Gastrowelt nicht mehr in Ordnung. Die Betriebe des Promi-Wirtes Alfons Schuhbeck sind von den Steuerbehörden durchsucht worden. Der Vorwurf: 1 Million Euro Steuern wurden hinterzogen.

Am Platzl betreibt Schubeck fünf Restaurants und Bars, die Südtiroler Stuben, Schuhbecks Orlando, die Orlando Bar und Lounge, die Orlando Sports Bar sowie das Fine Dining Restaurant Alfons. Rund 250 Mitarbeiter beschäftigt Schuhbeck in diesen Restaurants. Der Vorwurf der Behörden lautet, dass Schuhbeck insgesamt rund 1 Million Euro an Steuern hinterzogen haben soll. Das hat die Süddeutsche Zeitung zuerst berichtet. Die Behörden schätzen sein Vermögen insgesamt auf 15 Millionen. 

Schuhbeck möchte laut eigener Aussage mit den Behörden eng und sehr offen zusammenarbeiten, um alle Vorwürfe zu entkräften. Von den Ermittlungen seien seine sonstigen Unternehmen wie Ladengeschäfte, Partyservice und diverse weitere Schuhbeckmarken nicht betroffen. Bereits im Jahr 1994 wurde Schuhbeck  wegen Steuerhinterziehung und Untreue verurteilt. Damals bekam er ein Jahr auf Bewährung und musste 250.000 DM Geldstrafe zahlen.

Seinen nächsten öffentlichen Auftritt hat Alfons Schuhbeck am heutigen Freitag in Frankfurt am Main beim Culinary Cup der Compass Group. Dort leitet er die Jury. 



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