Wiener Feinbäckerei Heberer

Wachstum in Berlin

Einblick in die Heberer Backstube
Heberer
Einblick in die Heberer Backstube

Die auf Verkehrsknotenpunkte und City-Lagen ausgerichtete Wiener Feinbäckerei Heberer betreibt bald 40 Standorte in der Hauptstadt.

Seit Mitte 2019 werden im monatlichen Rhythmus Standorte modernisiert und nach erfolgten Umbaumaßnahmen neu eröffnet, darunter die S-Bahnhöfe Potsdamer Platz und Schönhauser Allee sowie die U-Bahnhöfe Wittenbergplatz und Alexanderplatz, meldet das Unternehmen.
Neben Anpassungen im Sortiment erfahren diese Filialen eine optische Aufwertung. Als Höhepunkt 2019 bezeichnet die Filialbäckerei die Eröffnung eines Flagship-Stores mit Café am Kudamm Höhe S-Bahnhof Halensee.
Der geschäftsführende Gesellschafter der Wiener Feinbäckerei Heberer, Alexander Heberer, kündigt für die erste Jahreshälfte 2020 weitere Neueröffnungen an – darunter die Standorte Two Towers in der Leipziger Straße, Bahnhof Ostkreuz im historischen Empfangsgebäude sowie eine Erweiterung und Modernisierung des Standortes Torstraße.

Weiteres Umsatzplus erwartet

Heberer setzt auf eine wachsende Nachfrage nach Premium-Produkten im Back- und Snackbereich und will bei der Modernisierung seiner bundesweit rund 220 Filialen die Akzente setzen. An dafür geeigneten Standorten erfolgt die Teigverarbeitung vor den Augen der Kunden.
Die positive Entwicklung zeige sich in der Bilanz des Unternehmens. Die Umsätze auf bestehender Fläche konnten um 4 Prozent gesteigert werden, berichtet Heberer. Im ersten Halbjahr 2019 erhöhte sich der Umsatz um 2,3 Mio. Euro auf 37,0 Mio. Euro. Darin nicht enthalten sind die Außenumsätze der gesamten Franchise-Sparte.

Das operative Ergebnis von 1,5 Mio. Euro EBITDA liegt ebenfalls über Vorjahr. Per Jahresende werden die Umsätze der Heberer-Gruppe voraussichtlich 6,3 Prozent über Vorjahr liegen. Sandra Heberer, leitende Prokuristin bei Heberer, sagte: "Im Vergleich zum Vorjahr konnten wir eine halbe Million Kunden hinzugewinnen." Auch im Rhein-Main-Gebiet habe man das Filialnetz durch die Übernahme von zwölf Standorten der Glockenbäckerei (Rewe) merklich erweitert, so Heberer. Man werde die laufende Modernisierung von Standorten nicht nur in Berlin weiterverfolgen; so wurden in den vergangenen Monaten auch Filialen an den Bahnhöfen in Mannheim, Zwickau und Nürnberg umgebaut.

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