Wisag

Wachstum außer im Catering

Einzig der Bereich Catering weist beim Immobiliendienstleister Wisag einen Umsatzrückgang aus. Der Grund: Umsatzrückgänge bei Bestandskunden und eine Kundeninsolvenz im Bereich Gesundheitseinrichtungen.
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Einzig der Bereich Catering weist beim Immobiliendienstleister Wisag einen Umsatzrückgang aus. Der Grund: Umsatzrückgänge bei Bestandskunden und eine Kundeninsolvenz im Bereich Gesundheitseinrichtungen.

Umsatzwachstum von 3,9 Prozent, eine positive Entwicklung in nahezu allen Dienstleistungsbereichen und eine Steigerung der Ausbildungsquote um 11,2 Prozent: Mit rund 32.200 Mitarbeitenden ist der Immobiliendienstleister weiterhin der größte Arbeitgeber auf dem deutschen Facility-Management-Markt. 

Trotz der aktuellen, durch die Corona-Pandemie ausgelösten Herausforderungen blickt der Facility-Service-Spezialist positiv in die Zukunft. Ein nachhaltiges und stabiles Wachstum, dieses Ziel hat die Wisag Facility Service Holding 2019 erneut erreicht: Das Unternehmen hat seinen Umsatz um 3,9 Prozent auf rund 1,168 Milliarden Euro gesteigert. Getragen wird dieses organische Wachstum von einer positiven Umsatzentwicklung in nahezu allen Dienstleistungsbereichen: Facility Management plus 8,2 Prozent, Gebäudetechnik plus 7,4 Prozent, Gebäudereinigung plus 4,2 Prozent, Sicherheit & Service plus 1,9 Prozent, Garten- und Landschaftspflege plus 4,8 Prozent. Einzig der Bereich Catering weist einen Umsatzrückgang von 4 Prozent aus. Hier wirken sich unter anderem Umsatzrückgänge bei Bestandskunden und eine Kundeninsolvenz im Bereich Gesundheitseinrichtungen aus.

Stabile Eigenleistungsquote, mehr Auszubildende

 Die Eigenleistungsquote liegt mit rund 82 Prozent weiterhin auf einem hohen Niveau. Auch ihr Ziel, die Ausbildungsquote zu erhöhen, hat die Wisag Facility Service mit einem Plus von 11,2 Prozent gegenüber 2018 erreicht. Derzeit bildet das Unternehmen rund 340 junge Menschen in insgesamt 18 Lehrberufen aus. "Den digitalen Wandel gestalten, Lösungen für die Herausforderungen des Klimawandels entwickeln und nachhaltig handeln, dem Arbeitskräftemangel begegnen – das sind und bleiben wesentliche Aufgaben unserer Branche und zugleich auch wichtige Strategiefelder unseres Unternehmens", sagt Michael Moritz, Geschäftsführer der Wisag Facility Service Holding. Nach dem plötzlichen Tod des Geschäftsführungsvorsitzenden Ralf Hempel im Mai dieses Jahres führen Moritz und sein Kollege Martin Riebschläger die Geschäfte nun als Doppelspitze. "Die Krise zeigt, dass wir durchaus in der Lage sind, schnell und konsequent umzudenken und zu handeln. Das sollten wir auch für unser Umweltengagement nutzen", appelliert Michael Moritz. 

Chancen der Krise nutzen

"Corona wird zudem die digitale Transformation beschleunigen", ist sich Martin Riebschläger sicher. Er rechnet beispielsweise damit, dass Lösungen, die kontaktlose Facility Services ermöglichen, stärker als bisher in den Fokus rücken. Alles in allem fordere die Bewältigung der Krise das Unternehmen auf das Schärfste heraus. "Sie wird unsere Organisation und unser Dienstleistungsgeschäft verändern. Die tatsächlichen Folgen sind ebenso wie die wirtschaftlichen Effekte derzeit noch nicht komplett absehbar", sagt Michael Moritz. "Aber es zeigt sich bereits an vielen Beispielen: Die Krise wird nicht nur negative Auswirkungen haben, sie birgt auch Chancen. Und diese werden wir konsequent nutzen."
Wisag
Mit mehr als 19.800 Kunden, rund 32.200 Mitarbeitern und einem Umsatz von 1,168 Mrd. Euro im Jahr 2019 ist das Unternehmen einer der führenden Facility-Service-Anbieter in Deutschland. Das Unternehmen ist Teil der Wisag Gruppe, die mit knapp 50.000 Mitarbeitern an mehr als 250 Standorten im In- und Ausland aktiv ist.Das Kerngeschäft der Wisag Facility Service sind technische und infrastrukturelle Dienstleistungen für Immobilien: Facility Management, Gebäudetechnik, Gebäudereinigung, Sicherheit & Service, Catering, Garten- & Landschaftspflege sowie Consulting & Management. Die einzelnen Dienstleistungsbereiche zählen zu den jeweils wichtigsten Anbietern ihrer Branche. Für unterschiedliche Segmente bietet der Immobilienexperte spezielle Servicepakete an. So zum Beispiel für das Gesundheits- und Sozialwesen, für Hotels, Logistik, Retail Service, Shopping Center und für die Wohnungswirtschaft.


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