Wohlfühlrestaurant

Nosh setzt auf Leibgerichte aus aller Welt

Das Nosh in Frankfurt-Sachsenhausen in der Nähe des Schweizer Platzes bietet Lieblingsgerichte aus aller Welt.
Nosh
Das Nosh in Frankfurt-Sachsenhausen in der Nähe des Schweizer Platzes bietet Lieblingsgerichte aus aller Welt.

Der Frankfurter Stadtteil Sachsenhausen gilt nicht gerade als unterrepräsentiert, wenn die Sprache auf Lokale kommt. Rund um den Schweizer Platz finden sich Italiener, Spanier, französische Brasserien, jede Menge Bars und auch lokale Apfelweinkneipen mit langer Tradition.



Und doch fehlt dort nach Ansicht der beiden stadtbekannten Gastronomen Constantin von Bienenstamm und Andreas Schlotterbek ein echter Treffpunkt, eine „Wohlfühlkneipe“. Die haben sie in dieser Woche eröffnet – unter dem Namen „Nosh“. Das Wort Nosh kommt aus dem Hebräischen und ist dem deutschen Wort für Futtern oder Naschen vergleichbar.

„Das Restaurant ist ein Herzensprojekt, und daher haben wir enorm viel Leidenschaft und unsere Kreativität rein gesteckt“, sagt Schlotterbek. Beide Macher sind keine unbeschriebenen Blätter in der Gastroszene. Schlotterbek, gelernter Koch und Hotelkaufmann hatte sich seine Menü-Sporen bei Aramark im Stadium-Catering und dem Gründen der „Maison du Pain“-Kette verdient. Von Bienenstamm war mit seinem Bruder Alexander zusammen die treibende Kraft hinter dem asiatischen Konzept „Coa“. Er selbst hält noch eine Coa-Unit in der Kaiserstraße unweit des Frankfurter Hauptbahnhofs. Mit Schlotterbek gründete er nun die „Good Taste Gastronomie GmbH“, die das Nosh in Eigenregie betreibt und die „Maison du Pain“ Filiale in Frankfurt-Sachsenhausen als Franchaiser.
„Wir planen im ersten Jahr einen Nettoumsatz von 1,1 Mio. Euro“
Constantin von Bienenstamm
„Lieblingsgerichte aus aller Welt“, servieren die beiden mit ihrem Team an der Schweizer Straße 76. Constantin von Bienenstamm führt weiter aus: „Auf unserer Karte steht von guter deutscher Hausmannskost über mediterrane Küche bin hin zu internationalen Spezialitäten wie etwa Ceviche alles, was auch uns schmeckt.“ Regionale Herkunft und saisonale Produkte wie zurzeit Spargel seien ihr „Statement an eine gute Küche“.  Die Gastronomen verzichten komplett auf Großhändler und bevorzugen beim Einkauf lokale Anbieter. Am Gasherd steht der junge Koch Marco Klein. Mittagsgerichte liegen zwischen 9 und 14 Euro, Hauptspeisen am Abend zwischen 13 und 30 Euro.

Im Basement befindet sich ein Gewölbekeller, der für private Feiern und kleinere Events zur Verfügung steht – 16 Personen können hier so laut und so lange feiern, wie sie gerne möchten. Getränke und Speisen werden in Absprache mit den Gästen serviert. Service, Musik und Licht werden über ein fest installiertes iPad an der Wand gesteuert – eine kleine Discokugel kann auch darüber aktiviert werden.

Geöffnet ist das „Nosh“ an sieben Tagen in der Woche von 11.30 Uhr an. Der Gastraum, ausgestattet von einem italienischen Innenausbauer, bietet 52 Sitzplätze, die Terrasse noch einmal 80. „Wir möchten die Terrasse mindestens an neun Monaten im Jahr betreiben, gerne sogar an 12“, sagt Schlotterbek. Mit winterlichen Events soll das „Nosh“ zum Treffpunkt für alle Menschen werden, die gute Laune mitbringen und gerne gut essen“, fügt von Bienenstamm hinzu.  



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