OriginTrading/Rösterei Vier/Woyton

Becherprojekt: “One Cup – One Tree”


Über 35.000 Bäume konnten im Rahmen der Wiederaufforstungsaktion "One Cup - One Tree" in Malawi bereits gepflanzt werden.
Woyton
Über 35.000 Bäume konnten im Rahmen der Wiederaufforstungsaktion "One Cup - One Tree" in Malawi bereits gepflanzt werden.

Im Mittelpunkt steht das Thema Nachhaltigkeit. Nun hat sich Origin Trading den To-go-Becher vorgenommen und unter dem Motto „One Cup – One Tree“ ein Kombi-Projekt aus Recycling und Aufforstung begonnen. Kurzes Update: Origin Trading ist eine neue Gesellschaft im Reigen dreier gleichberechtigter Companies – Woyton, Rösterei Vier und Origin Trading. Geschäftsführer mit jeweils unterschiedlichen Partnern ist Martin Schäfer, Gründer und Geschäftsführer von Woyton.

1998 gründete Martin Schäfer das Café-Konzept Woyton, das einiges mehr bietet als gute Kaffee-Spezialitäten; es gibt darüber hinaus ein ansehnliches Food-Repertoire aus Salaten und Bagels sowie Smoothies. Mittlerweile ist Woyton mit 16 Units in 5 deutschen Städten präsent. Außerdem wurde jüngst ein erstes internationales Woyton-Café in Lilongwe/Malawi eröffnet.

Drei der Rösterei Vier-Formate, eine vierte Unit ist in Planung, die ganz bewusst den Kaffee und dessen Qualität sowie Herkunft in den Mittelpunkt stellen, zählen außerdem zum Konzept-Portfolio. "Unsere Zukunft sehen wir insbesondere in unserem Rösterei-Format und der Origin-Trading-Company. Mit diesen beiden Konzepten können wir vollständige Lösungen rund um das Thema Kaffee anbieten – from farm to cup", führt Schäfer aus.


Thema Nachhaltigkeit und Becher-Baum-Projekt

 
Gemeinsam mit dem hauseigenen Verpackungsmittel-Lieferanten hat die Origin Trading GmbH einen Kaffeebecher konzipiert, der einfach und vollständig zu recyceln und zertifiziert nachhaltig ist.
„Wir haben die Verantwortung, nicht mehr zu verbrauchen, als wir zurückgeben können. Das wollen wir mit unserer Becher- und Baum-Initiative nun konsequent angehen.“
Martin Schäfer, Geschäftsführer Woyton, Rösterei Vier und Origin Trading
Er darf  etwa in die Altpapier Tonne entsorgt werden, da das Coating weniger als 5 Prozent der Masse ausmacht und plastikfrei ist, heißt es aus dem Unternehmen. "Doch, das reicht uns noch nicht. Der Becher besteht zu 100 Prozent aus nachwachsenden Rohstoffen der europäischen Forstwirtschaft und wird in Europa produziert. Dennoch wird für den Becher Holz verwendet, und dafür werden Bäume gefällt. Diese wachsen zwar an anderer Stelle nach, aber wir machen noch mehr", betont Schäfer.

Pro Becher einen Baum pflanzen

Pro Becher lässt Origin Trading einen Baum pflanzen. In Ngoza Village, Ntchisi District, im Binnenstaat Malawi in Südostafrika, konnten bereits 35.000 Baumschösslinge von einzelnen Bauern in kleinen Gemeinden per Hand in die Erde gebracht werden. "Außerdem nehmen inzwischen die ersten Individualkonzepte an "One Cup – One Tree" teil, so dass wir dieses Jahr voraussichtlich weit über 100.000 Bäume pflanzen können", ergänzt Schäfer.

Wichtig zu betonen: Die Bäume werden nicht gepflanzt, um sie in ein paar Jahren wieder zu fällen, sondern um ernstgemeint eine Wiederaufforstung in verschiedenen Teilen der Welt zu unterstützen. "Dafür haben wir die Origin Trading GmbH gegründet, die den wesentlichen Teil der Arbeit ausführt: gemeinsam mit lokalen Dorfgemeinden ein sinnvolles und integriertes Wiederaufforstungskonzept zu erarbeiten, das den Kleinbauern ermöglicht, durch die Pflanztätigkeit zusätzlich eine neue Einnahmequelle zu bekommen", sagt Martin Schäfer.

10 Cent für Wiederaufforstung

Für jeden recyclingfähigen Kaffeebecher, der in den drei bisher beteiligten Rösterei Vier-Stores und einigen Woyton-Cafés über die Theke geht, zahlt der Gast zusätzlich 10 Cent, die zu 100 Prozent in Wiederaufforstungsprojekte gehen, so das Versprechen der Kaffee-Kette.

Damit trage sich das Wiederaufforstungs-Projekt selbst, beziehungsweise werde gänzlich von den Gästen finanziert, betont Schäfer. Die Beträge reichen aus, um die Arbeit für die Pflanzung eines Baumes gerecht zu bezahlen und das Überleben der Menschen in Malawi langfristig zu sichern. "Und wer seinen Kaffee nicht aus dem Becher trinkt und trotzdem einen Baum pflanzen möchte, kann natürlich auch gerne mitmachen", fordert der Woyton-Gründer auf.

Nachhaltigkeits-Eckpfeiler Brunnenbau

Außerdem gibt es in den Woyton- und Rösterei Vier-Units gratis Wasser zum Kaffee. "Doch wir freuen uns über Gäste, die dafür eine Spende in ein Kästchen werfen, so dass wir mit den Spendengeldern den Bau von Trinkwasserbrunnen in Afrika finanzieren können, ein weiterer wichtiger Eckpfeiler unserer Nachhaltigkeitsstrategie", konstatiert Schäfer. 20 Brunnen wurden inzwischen gebaut, vier kommen im Juni hinzu. Davon wurden 14 durch die Spenden der Gäste von Woyton und Rösterei Vier finanziert, und je zwei von der Deutschen Botschaft in Malawi, von der Café Extrablatt Franchise sowie der Bunzl Verpackungen GmbH.

Über Woyton/Rösterei Vier/Origin Trading
Die Franchise-Kaffebarkette Woyton wurde 1998 in Düsseldorf gegründet. Aktuell gibt es hierzulande 16 Filialen an fünf Standorten (Düsseldorf, Köln, Oldenburg, Hilden und Bremen). Den Kaffee bezieht Woyton über die Rösterei Vier zum großen Teil selbst und direkt von kleinen Kaffeebauern, geröstet wird er aber in der Rösterei. Die Vier im Namen steht übrigens für die vier Herstellungsprozesse des Kaffees: Anbau, Aufbereitung, Röstung und Zubereitung.
Seit 2019 gibt es das gleichberechtigte dritte Unternehmen neben Woyton und Rösterei Vier, die Origin Trading GmbH, die sich um das Projekt „One Cup – One Tree“ kümmert. Laut Top 100 Ranking im Wirtschaftsfachmagazin foodservice erzielte Woyton 2018 mit 16 Units einen Netto-Umsatz von 9,6 Mio. Euro und schaffte es in die ante-portas-Liste.
 

 

 

 

 



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