WWWL-Feinkost Restaurant

Gelebtes ganzheitliches Konzept

Der Hamburger Hannes Schröder vor seinem neuen "Was wir wirklich lieben"-Bistro in St. Georg.
WWWL Katharina Görke
Der Hamburger Hannes Schröder vor seinem neuen "Was wir wirklich lieben"-Bistro in St. Georg.

Das "Was wir wirklich Lieben"-Konzept von Hannes Schröder erhielt Zuwachs in Hamburg-St. Georg: Das 120-Quadratmeter große Bistro mit 26 Plätzen steht wie die ersten drei WWWL-Outlets in der Hansestadt für gesundes Essen aus regionalem Anbau. Der gelernte Koch setzt ausschließlich auf vegane und vegetarische Gerichte.

Naturnah und hausgemacht

Wie in all' seinen Filialen zieht auch in St. Georg das "Gemüsebeet" mit einer Auswahl an veganen und vegetarischen Salaten Gäste an. "Dazu kommt nun Warmes wie Quiches, Bowls und Suppen als Tagesgericht", sagt Hannes Schröder, der sich für ein ganzheitlich regionales Angebot einsetzt. Die Gemüse, Kartoffeln und Kräuter liefert der Kastanienhof in der Lüneburger Heide, der ehemalige Demeter-Bauernhof seiner Eltern. Die Eier legen Hühner eines benachbarten Hofes, das Brot für Sandwiches wird selbst gebacken. "Alles, was die WWWL Feinkost in der Lange Reihe zu bieten hat, kann man hier vor Ort im gefüllten Frischetresen sehen.

Die Gerichte sind so vorbereitet, dass man sie unkompliziert zum Verzehr mit ins Büro oder nach Hause nehmen kann", sagt der Hamburger Gastronom. Das Programm ergänzen Sandwiches, (vegane) Kuchen und Saisonales. Die Komponenten lassen sich individuell zusammenstellen und mitnehmen. Produziert wird in der Zentralküche "WWWL Kraftwerk" in Altona, so dass in den Feinkost-Läden nur jeweils vier Mitarbeitende im Einsatz sind.

WWWL-Bistro Hamburg: Veganes Konzept – regional aufgestellt


Nachhaltiges Interieur

Ein Maximum an Nachhaltigkeit war ausschlaggebend für das Interieur: zum Einsatz kamen viel Holz und alte Möbel, aufgearbeitet aus dem Bestand. Bistrotische und kleine Sitzecken bieten Platz für die Mittagspause. Schröder will eine "entspannte und heimelige Atmosphäre bieten, die zur Lebenskultur und Mischung im Stadtteil passt". Schröder betreibt derzeit sechs Gastronomien in Hamburg mit drei unterschiedlichen Konzepten, alle mit dem Schwerpunkt saisonale und regionale Küche.

Mit seinem ersten Lokal, "Küchenfreunde" im Hamburger Grindelviertel, startete Schröders Zug. Es folgte der gleichnamige Ableger im Lehmweg, verstärkt durch sein zweites Gastro-Konzept "Was wir wirklich Lieben" in Eppendorf und in Eimsbüttel mit dem WWWL-Herzstück. Das Kraftwerk Catering für Events rundet seine Angebotspalette ebenso ab wie seit 2017 die stilvolle Bar Botanic District. Dazu ist ein WWWL-Foodtruck mit rein vegetarischen Angeboten auf Hamburgs Wochenmärkten unterwegs.

Inzwischen gehören mehr als 80 Angestellte zum Unternehmen, die viele Produkte aus der familieneigenen Höfegemeinschaft "naturdirekt" in der Lüneburger Heide verarbeiten. Zusätzlich betreibt Schröder, der aus der Luxushotellerie in die Szenegastronomie wechselte, die Beratungsfirma "Querbeet Konzepte", die unter anderem für Restaurants, Investoren und Hotelketten Foodkonzepte entwickelt und umsetzt.

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