Zu gut für die Tonne!

Bundespreis 2022 – jetzt bewerben!

Ab sofort können sich Unternehmen, Organisationen oder privat Engagierte für den Bundespreis "Zu gut für die Tonne!" bewerben.
BMEL / Photothek
Ab sofort können sich Unternehmen, Organisationen oder privat Engagierte für den Bundespreis "Zu gut für die Tonne!" bewerben.

Die besten Ideen gegen Foodwaste zeichnet der Bundespreis "Zu gut für die Tonne!" aus. Nun hat Bundesernährungsministerin Julia Klöckner den Preis für herausragende und innovative Projekte gegen Lebensmittelverschwendung zum siebten Mal ausgeschrieben.

Die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, hat Bewerbungsphase für den "Zu gut für die Tonne! – Bundespreis 2022" eröffnet. Bereits zum siebten Mal zeichnet das Ministerium damit Projekte aus, die die Lebensmittelverschwendung in Deutschland deutlich reduzieren und dafür sorgen, dass Lebensmittel mehr wertgeschätzt werden.

Bundesministerin Julia Klöckner: "Jedes Lebensmittel, das unnötig im Müll landet, ist eines zu viel. Ressourcen und Wertschätzung gehen verloren. Deshalb wollen wir die Lebensmittelverschwendung in Deutschland pro Kopf halbieren und entlang der gesamten Produktions- und Lieferkette reduzieren." Dazu wurde die Nationale Strategie gegen Lebensmittelverschwendung beschlossen, die Foodwaste hierzulande schon bis 2030 halbieren soll. Ein zentraler Baustein sei dabei die Motivation durch den Bundespreis.

Die Auszeichnung sorge für viel öffentliche Aufmerksamkeit für innovative Ideen und Maßnahmen. "Sie können Impulsgeber auch für unsere Nationale Strategie sein!", so Klöckner. Im Sinne dieser gemeinsamen Aufgabe umspannt der Wettbewerb die gesamte Lebensmittelversorgungskette: Einzelperson, Unternehmen, Start-ups, gastronomische oder landwirtschaftliche Betriebe, wissenschaftliche Einrichtungen, NGOs, Kommunen oder Initiativen.

Ausgezeichnet werden Projekte in fünf Kategorien

• Landwirtschaft & Produktion
• Handel
• Gastronomie
• Gesellschaft & Bildung
• Digitalisierung

Eine prominente achtköpfige Expertenjury bewertet die Einreichungen nach Themengenauigkeit, Kreativität, Engagement, Erfolg und Vorbildwirkung. Sie vergibt zudem auch 2022 wieder Förderpreise im Wert von insgesamt 15.000 Euro für Konzepte und Projekte in der Start- oder Entwicklungsphase.

Bewerbungen für den "Zu gut für die Tonne! – Bundespreis 2022" können ab sofort bis spätestens 10. November auf der Webseite "Zu gut für die Tonne!" eingereicht werden.
Die Jury
  • Bärbel Dieckmann, ehem. Präsidentin der Welthungerhilfe, Jury-Vorsitzende
  • Christian Rach, Sternekoch, Moderator und Fernsehkoch
  • Cherno Jobatey, TV-Moderator und Journalist
  • Valentin Thurn, Dokumentarfilmer (Taste the Waste), Mitbegründer von foodsharing.de
  • Christoph Minhoff, Hauptgeschäftsführer Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie
  • Yvonne Willicks, Fernsehmoderatorin
  • Ingrid Hartges, Hauptgeschäftsführerin Deutscher Hotel- und Gaststättenverband
  • Friederike Klasen, Kooperationsmanagerin bei Startnext
Zu gut für die Tonne!
Jährlich fallen in Deutschland entlang der gesamten Lebensmittelversorgungskette rund 12 Millionen Tonnen Lebensmittelabfälle an, 6 Millionen davon allein in Privathaushalten. Wie jeder und jede diese Werte senken helfen kann, zeigt "Zu gut für die Tonne!" bereits seit 2012. Mit der 2019 beschlossenen Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung rückt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft neben den privaten Haushalten auch die Sektoren Primärproduktion, Verarbeitung, Groß- und Einzelhandel sowie Außer-Haus-Verpflegung stärker in den Fokus. Ziel ist es, bis 2030 die Lebensmittelverschwendung in Deutschland auf Handels- und Verbraucherebene zu halbieren und Lebensmittelabfälle entlang der Produktions- und Lieferkette zu verringern. Unter www.zugutfuerdietonne.de finden Interessierte Fakten zur Lebensmittelverschwendung, Tipps für einen nachhaltigeren Umgang mit Lebensmitteln sowie kreative Rezepte für beste Reste.

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