Das bringt 2020 (4)

Grundlegende Änderung erwünscht

Heinrich Bachhuber, Leitung Gastronomie & Catering MAN Truck & Bus SE.
MAN
Heinrich Bachhuber, Leitung Gastronomie & Catering MAN Truck & Bus SE.

2019 geht, 2020 kommt. Zum Jahresende fragen wir Gastro-Profis aus verschiedenen Segmenten nach dem Ausblick fürs kommende Jahr. In dieser Serie präsentieren wir ihre Antworten im Wortlaut. Diesmal: Heinrich Bachhuber, Leitung Gastronomie & Catering MAN Truck & Bus SE.

"Gesetzliche Vorgabe hinsichtlich Arbeitszeiten und die Arbeitnehmer-Überlassung-Thematik müssten grundlegend geändert werden. Die Klage nach mangelnden Arbeitskräften steht im Vordergrund, wichtig ist aber auch die Möglichkeit die vorhandenen Mitarbeiter/innen zielgerecht und bedarfsorientiert einzusetzen. Sie möchten arbeiten und es wird Angst geschürt, dass sie sich damit u.U. strafbar machen.
Das ist kontraproduktiv, es müssen flexiblere und branchengerechte Möglichkeiten geschaffen werden, keinesfalls zu Lasten des Personals, jedoch zu Gunsten der Flexibilisierung im Sinne des gastronomischen Auftrages, davon profitieren dann eindeutig beide Seiten (AG und AN) und letztlich auch der Gast. Es macht keinen Sinn Gesetze von Politikern gestalten zu lassen, die nie die Chance hatten, ihre Arbeitskraft dem freien Markt zur Verfügung zu stellen."

Über MAN Truck & Bus
München ist der Sitz der MAN Truck & Bus SE. Der aktuelle Umsatz der Betriebsgastronomie: 17,2 Mio. Euro (Vj. 16,8 Mio. €). Starker Zwischendurchverzehr. Generelle Tendenz: Durch Drittgeschäfte werden wichtige Deckungsbeiträge generiert (+30,8 %). Potenzial: 14.500 Mitarbeiter an vier Standorten und zehn Betriebseinheiten, davon zwei outgesourced. Leicht sinkende Gästezahlen und Bonwert (4,70 €). Einführung Digital Signage in den Casinos. Umsatz mit Drittkunden: 1,7 Mio. Euro.

Noch mehr Einschätzungen von Gastro-Profis fürs kommende Jahr lesen Sie in den Ergebnissen der großen Jahresend-Umfrage in der Januar-Ausgabe der gv-praxis. hier gehts zum Probe-Abo.

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