Amuse Gueule (I)

BdS Chefin Andrea Belegante antwortet mit einem Augenzwinkern

BdS-Hauptgeschäftsführerin Andrea Belegante.
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BdS-Hauptgeschäftsführerin Andrea Belegante.

In der foodservice-Rubrik "Digestif" vervollständigen Branchengrößen Satzanfänge und geben so Einblicke in ihre beruflichen und persönlichen Lebenswelten. Zum Auftakt: Andrea Belegante, Hauptgeschäftsführerin des Bundes der Systemgastronomie. Wir werden diese Reihe mit prominenten Vertretern der Branche in lockerer Reihe fortführen.

Inspiration für Leben und Arbeit finde ich ... bei der Arbeit und den spannenden Menschen, die ich dabei treffe, aber auch in der Natur und auf Reisen.

An meinem Beruf liebe ich … die Vielfalt an Themen, die Gestaltungsmöglichkeiten und die damit verbundene Verantwortung, der ich mich täglich gerne aufs Neue stelle.

Wenn ich nicht in der Systemgastro-Branche gelandet wäre, … wäre ich trotzdem Rechtsanwältin. In diesem Fall: Strafverteidigerin, oder ich wäre ins HR-Management gegangen.

Über Andrea Belegante
1981 in Rumänien geboren, wanderte Andrea Belegante 1995 mit ihrer Familie nach Deutschland aus, lernte die deutsche Sprache und studierte Rechtswissenschaften in Konstanz. Ihr Berufsleben startete sie in Baden-Württemberg in einer Wirtschafts- und Insolvenzrechtskanzlei und arbeitete nebenbei als Testamentsvollstreckerin. Beim Bundesverband der Systemgastronomie e. V. (BdS) in München begann sie 2010 als Referentin in der Rechtsabteilung, deren Leitung sie ab 2015 zusätzlich zur Stellvertretung der Hauptgeschäftsführung übernahm. Seit März 2017 ist sie Hauptgeschäftsführerin des BdS und Verhandlungsführerin für die Branche bei bundesweiten Tarifverhandlungen.

Der Bundesverband der Systemgastronomie (BdS) bedeutet für mich … eine spannende und abwechslungsreiche Mischung aus Themengebieten wie Recht, Politik, Kommunikation, Personalwesen, Wirtschaft und Lobbyarbeit.

Die Zukunft meines Verbandes sehe ich … positiv. Der BdS ist in allen Bereichen bestens aufgestellt und das Flaggschiff sowie die Stimme der Systemgastronomie. Wir arbeiten eng mit den jeweiligen Stakeholdern, Politikern und Verbandsvertretern zusammen. Dadurch haben wir in der Coronakrise beste Möglichkeiten, den Belangen unserer Branche Gehör zu verschaffen und uns für unsere Mitgliedsunternehmen und deren 120.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einzusetzen.

Führen heißt für mich … eine Führungspersönlichkeit zu sein, die ein eigenes, konsequent gelebtes Wertesystem hat sowie zukunftsorientiert und strategisch die Stärken der Mitarbeiter fördert und das Team, das Unternehmen und sich selbst stets weiterentwickelt.

Ausgleich zur Arbeit finde ich … in der Natur, mit meinem Mann und unserem Hund, bei Familie und Freunden und beim Sport.

Für Freunde koche ich am liebsten … Ofenhähnchen mit Gemüse.

Meine größte Macke ist …
eine? … Ungeduld. Und: Perfektionismus, aber daran arbeite ich.

Der gastronomisch spannendste Ort der Welt ist für mich … New York. Dort gibt es nichts, was es nicht gibt.

Zur Weißglut bringt mich … Ignoranz, Intoleranz sowie grenzenlose Selbstüberschätzung.

Die besten Ideen kommen mir ... mitten in der Nacht. Deshalb habe ich Zettel und Stift auf meinem Nachttisch liegen.

Dürfte ich mit einer prominenten Persönlichkeit einen Abend verbringen, wären dies … Warren Buffet, Henry Ford oder Stephen Hawking.

Dieser Text erschien zuerst in der foodservice 05/2020. Jetzt im E-Paper lesen

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