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Neue Aufgabe für Walter Seib

Walter Seib, CEO Hmshost.
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Walter Seib, CEO Hmshost.

Neue Aufgabe für den CEO von HMSHost: Walter Seib übernimmt zusätzlich den Vorsitzendenposten des FoodService Institute Netherlands (FSIN). Dies gab die Organisation auf ihrer Jahresversammlung in Amsterdam bekannt. Seib folgt damit auf Paul Bringmann, der den Posten für sechs Jahre innehatte.

Unter Bringmann hatte das FSIN die Zahl seiner teilnehmenden Unternehmen von mehr als 100 auf gut 200 verdoppelt. Der Vorstand des Instituts – bestehend aus neun Entscheidungsträgern aus der Branche – freut sich nach eigenen Angaben vor allem auf Seibs internationale Erfahrung.
Das FSIN erfüllt im wesentlichen zwei Aufgaben. Zum einen bildet das Institut die Aufteilung des Außer-Haus-Markts ab und ermittelt, wo und wofür der Verbraucher sein Geld ausgibt. Unter anderem erstellt das FSIN das jährliche Ranking der größten Foodservice-Player der Niederlande ( Jetzt im E-Paper lesen ). Zum anderen prognostiziert das FSIN mit wissenschaftlichen Methoden die Entwicklungen der kommenden Jahre und die damit verbundenen Chancen und Risiken.

Was bringt 2030?

Jan-Willem Grievink, Direktor des FSIN, freut sich über die Ernennung von Seib: "Walter Seib hat ein besonderes Gespür für die zukünftigen Entwicklungen in den verschiedenen Foodservice-Bereichen bewiesen. Zu wissen, was passiert und auch zum richtigen Zeitpunkt und auf die richtige Art und Weise bei Bedarf zu switchen ist der Kern von Walters Profil. Darüber hinaus versteht es Walter, Menschen und Unternehmen zu verbinden und er ist in der Lage, mit seinem Charme und Humor eine ganze Branche zu begeistern", lobte Grievink Seib. "Wir freuen uns daher darauf, unter seinem Vorsitz zu der Plattform zu wachsen, auf der das gesamte Wissen über die Zukunft der Gastronomiebranche gebündelt wird."

Walter Seib wagte selbst einen kurzen Ausblick in die Zukunft: "Inzwischen fahren wir in automatischen Autos, essen in Restaurants, die von Robotern bedient werden, bezahlen mit unseren Telefonen und benutzen 3D-Drucker, um etwa Boote in Originalgröße zu bauen. Hätten wir das vor zehn Jahren begreifen können? Und was wird uns das Jahr 2030 bringen? Diese Frage möchte ich gemeinsam mit den Mitgliedern des FSIN diskutieren und untersuchen, wie wir als Verband und als Branche am besten darauf reagieren können."

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