Interview Francesco Bornholt

Vapiano als deutscher Free-from-Pionier

Francesco Bornholt, Director Commercial and Operations bei Vapiano.
© Vapiano
Francesco Bornholt, Director Commercial and Operations bei Vapiano.

Mit den Kernprodukten Pizza und Pasta offeriert Vapiano zwei Lieblings- speisen, die im Regelfall voller Gluten stecken. Aber die Fast-Casual-Kette bietet auch zahlreiche glutenfreie Varianten an – und nimmt damit eine Vorreiterrolle in der deutschen Systemgastronomie ein. Francesco Bornholt, Director Commercial and Operations, über Motivation, Maßnahmen und Margen.

Dieser Text ist ein Exzerpt. Das vollständige Interview lesen Abonnenten in der Mai-Ausgabe der foodservice.

foodservice: Wann und warum haben Sie entschieden, glutenfreie Offerten in Ihr Menü zu integrieren?
Francesco Bornholt: Neben der steigenden Nachfrage nach der individuellen Zusammenstellung von Gerichten hat insbesondere der Wunsch unserer Gäste nach veganen, vegetarischen und glutenfreien Produkten deutlich zugenommen. Mit unseren Angeboten sorgen wir verstärkt dafür, dass unsere Gäste die Gerichte jederzeit ihren persönlichen Vorlieben anpassen können. Dafür bieten wir bereits seit 2016 gluten- und laktosefreie Gerichte auf unserer Speisekarte an und setzen zudem verstärkt auf vegetarische und vegane Alternativen, die unseren hohen Qualitätsstandards entsprechen.

Gibt es irgendwelche kulinarischen Highlights in dieser Kategorie?
Im Jahr 2018 haben wir "Zoodles" – Nudeln aus Zucchinistreifen – in allen deutschen Restaurants eingeführt und bieten zudem glutenfreie Risotti auf unserer Speisekarte an. In der Kategorie "Desserts" halten wir mit den Sorbet-Sorten Raspberry und Lemon nicht nur gluten- und laktosefreie, sondern gleichzeitig auch vegane Alternativen bereit.

Können Gäste mit Unverträglichkeiten denn grundsätzlich alle Saucen bzw. Toppings in der 'Frei von'- Variante bekommen?
Die von Vapiano angebotenen Saucen und Toppings sind durch deutliche Symbole gekennzeichnet und können so entsprechend den persönlichen Vorlieben ausgewählt werden.

Im kompletten Interview in der Mai-Ausgabe der foodservice spricht Bornholt unter anderem über Schwierigkeiten bei der Produktion, Mitarbeiterschulungen und die Preisgestaltung für das glutenfreie Angebot. Kein Abo? Hier geht es zum Probe-Abo.



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