Interview Thomas Mack

"Wir wollen die sechs Millionen knacken"

Thomas Mack, geschäftsführender Gesellschafter Europa-Park.
© Europa-Park
Thomas Mack, geschäftsführender Gesellschafter Europa-Park.

20 Jahre sind vergangen zwischen Idee und Eröffnung von Rulantica. Gemeinsam sollen die Indoor-Wasserwelt und der Europa-Park nun die Besucherzahl-Marke von 6 Millionen Menschen pro Saison überspringen. Boris Tomic sprach mit dem geschäftsführenden Gesellschafter Thomas Mack über die Erwartungen und Herausforderungen dieses Mega-Projekts.

Dieser Text ist ein Exzerpt. Das komplette Interview lesen Sie in der Dezember-Ausgabe der foodservice.

foodservice: Die erste Idee für einen Wasserpark liegt ja nun schon rund 20 Jahre zurück – nun nehmen Sie 180 Millionen Euro in die Hände, um das Konzept umzusetzen. Warum dauerte das so lange?
Thomas Mack: In der Tat ist es so, dass die erste Idee 20 Jahre alt ist – aber wir stehen hier mit unserem Park Rulantica auf ehemaligem Ackerland. Hier wurde früher Mais angebaut. Letztendlich ist dies hier eine Fläche, die zwischen den beiden Gemeinden Rust und Ringsheim liegt. Es dauerte also seine Zeit, die Flächen auch bebaubar zu machen beziehungsweise umzuwandeln.

Europa-Park: Startschuss für Wasserwelt Rulantica



Die Investitionssumme liegt bei 180 Millionen Euro – haben Sie auch ein wenig Fracksausen angesichts der Dimension?
Natürlich schwingt bei jeder unternehmerischen Entscheidung eine gewisse Aufregung mit. Unser Unternehmen wurde ja 1780 gegründet. Seitdem ist diese Summe die mit Abstand größte Einzelinvestition. Vielleicht hat es auch deswegen alles etwas länger gedauert – für uns als Familie ist dies ein unwahrscheinlich wichtiger Schritt. Es brauchte also unbedingt die Unterstützung der gesamten Familie, da wir das Projekt als ein generationenübergreifendes ansehen. Und wir sind alle gemeinsam davon überzeugt, dass das ein großer Erfolg werden wird.

Über 70 Restaurants und Cafés verfügt der Park mit rund 100 Millionen Euro Food-Umsatz – kommt man da nicht irgendwann an seine Grenzen?
Wir können den Europa-Park auch selbst noch erweitern. Auch hier sind noch nicht alle Flächen bebaut. Allerdings wird sicher irgendwann das Volumen erreicht sein, wo der Gast auch sagt, dass ist ihm zu viel. Schon heute ist der Park ja nicht in einem Tag zu schaffen. Sinnvoll ist es dann, über die Modernisierung von älteren Attraktionen nachzudenken.


Gibt es eigentlich eine absolute Besucherzahl, die Sie erreichen wollen in den kommenden Jahren? Zurzeit sind es ja 5,7 Millionen Besucher.
Wir sind jetzt mit Abstand der größte Freizeitpark Deutschlands und der größte saisonale Park weltweit. Wir wollen jetzt mit dem Wasserpark die 6-Millionen-Besucher-Grenze knacken. Dann schauen wir weiter.

Im kompletten  Interview spricht Mack unter anderem über das Familienunternehmen Europa-Park, die Finanzierung des Großprojekts und die Besonderheiten von Gastronomie in einem Freizeitpark. Noch kein Abo? Hier geht es zum Probe-Abo.

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