Mutmanagement | Start-up-Szene

Wirkungskreis erweitert

Mutmacherinnen von berufswegen: Christine Possler und Julia Thombansen (r.) bestimmen die Geschicke der Hospitality-Beratung Mutmanagement.
Mutmanagement
Mutmacherinnen von berufswegen: Christine Possler und Julia Thombansen (r.) bestimmen die Geschicke der Hospitality-Beratung Mutmanagement.

Den Vorstoß in eine neue Branche vollzieht die Dresdener Beratungsagentur Mutmanagement, indem sie in das ebenfalls in Dresdner beheimatete Unternehmen Intap Network GmbH einsteigt. Die Talent- und Networking-Plattform war bislang Kunde und hat nun mit Julia Thombansen neben Janett Krätzschmar-König eine Geschäftsführungs-Doppelspitze.

Im Zuge des Digitalisierungsschubs durch die Corona-Pandemie haben die Mutmangement-Frontfrauen Julia Thombansen und Christine Possler viel Energie und Arbeit in die Entwicklung von Kunden in technischen Bereichen investiert – Führungskräfte-Coachings in Start-ups auf dem Sprung in ihre zweite Entwicklungsphase. Die geschäftsführende Gesellschafterin Julia Thombansen engagierte sich dabei beim Kunden Intap Network.

Nun stellt sich Mutmanagement operativ breiter auf und beteiligt sich an der jungen Recruiting-Plattform. Aus der Beraterin und Coach Thombansen wird die zweite Geschäftsführerin neben Janett Krätzschmar-König. Das Mutmanagement-Kerngeschäft soll davon profitieren.

Recruitainment und Markenaufbau

Das Team von Intap Network: Janett Krätzschmar-König, Christian Klauß, Sarah Halfter, Julia Thombansen, Swati Pant, Julia van Wickeren, Melissa Schugk, Amelie Müller, Nathalie Zweiger (v.l.)
Intap Network
Das Team von Intap Network: Janett Krätzschmar-König, Christian Klauß, Sarah Halfter, Julia Thombansen, Swati Pant, Julia van Wickeren, Melissa Schugk, Amelie Müller, Nathalie Zweiger (v.l.)
Die Intap-Expertise liege in Beratung und Coaching von Start-ups sowie im Recruitainment technischer Talente. "Zu Anfang war es herausfordernd: neue Branchen, neue Sprache und vermeintlich neue Denke. Doch auch mit anderen Buzzwords geht es um Rahmen setzen und Mitarbeiter*innen mitnehmen. Nun unterstützen wir MUTigen auch andere Kunden, damit sie in ihrem Business erfolgreich wirken, ihre Marke nach außen strahlen und die besten Talente zu ihnen kommen", kommentiert Julia Thombansen die ersten Erfahrungen im neuen Business.

In mehr als 30 Jahren am Markt hat sich Mutmanagement bislang auf etablierte Unternehmen aus Hospitality, Freizeitbranche und andere Dienstleister konzentriert. Jetzt genießen die Ermutigerinnen par profession den Input und die Agilität junger Unternehmen und ihrer Macher. "Damit gehen wir bei MUTmanagement anders an Neues heran. Wir nähern uns mit erweitertem Blick der Entwicklung von Lösungen für Menschen und Organisationen, arbeiten teils agiler und deutlich digitaler", erläutert Christine Possler, geschäftsführende Gesellschafterin von Mutmanagement.

Intap wird sich auf Hightech-Unternehmen mit Start up-Attitüde konzentrieren, während Mutmanagement weiterhin eher etablierte Firmen begleiten wird. Doch sehen beide die Herausforderungen ähnlich: Im aktuellen Fachkräftemangel wollen sie einen passenden strukturellen Rahmen setzen und Teams dafür begeistern, etwa schrittweise über mehr und echt erfahrene Selbstwirksamkeit, mit Führungskräften als echten Schwunggebern. Klassische Muster sollen dabei mit neu organisierter agiler Entwicklung kombiniert werden, je nach Ausgangssituation. Das Ziel: erlebte Mitwirkung bei allen Beteiligten.

"Hier können angepasste Praxiserfahrungen aus intap unterfüttern", so die Mut-Geschäftsführerinnen, die unter dem Dach beider Marken aktiv sind und betonen: "Wir haben von dem Input der letzten anderthalb Jahre inhaltlich sehr profitiert und freuen uns, das wechselseitig zu nutzen!"
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