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Neuer CFO für die Valora-Gruppe

Beat Fellmann startet im Juli als CFO der Valora-Gruppe.
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Beat Fellmann startet im Juli als CFO der Valora-Gruppe.

Seit Ende November 2019 ist der Posten des Chief Financial Officers beim Schweizer Convenience- und Foodservice-Spezialisten Valora offen. Nun präsentiert das Unternehmen mit Beat Fellmann einen Nachfolger für den ehemaligen CFO Tobias Knechtle. Fellmann übernimmt die Geschäfte offiziell zum 1. Juli 2020.

Der 55-jährige Beat Fellmann bringt langjährige internationale Erfahrungen als Chief Financial Officer für verschiedene Unternehmen mit in die neue Position. So war er zwischen 2008 und 2019 CFO und Mitglied der Konzernleitung beim Schweizer Baudienstleister Implenia. In den vergangenen Monaten unterstützte er zudem als Mitglied des Vorstands den hochtechnologischen Anlagenbauer Exyte AG in Stuttgart. 

"Ich freue mich sehr, Beat Fellmann in der Valora Gruppe willkommen zu heißen", erklärte Michael Mueller, CEO der Valora Gruppe in einer Mitteilung des Unternehmens. "Mit seiner langjährigen und breiten CFO-Erfahrung wird er unser Führungsteam optimal ergänzen."

Mehr finanzieller Spielraum

Zudem verkündete das Unternehmen die erfolgreiche Neuverhandlung eines Syndikatskredits über 150 Mio. Schweizer Franken (CFH). Dieser ersetzt den bestehenden Syndikatskredit über 50 Mio. CHF  mit Fälligkeit per 29. Juni 2020 und erweitert diesen um einen zusätzlichen Corona-SpielraumDer neue Syndikatskredit hat eine Laufzeit von fünf Jahren mit zwei Verlängerungsoptionen um je ein Jahr. So werde die Finanzierungs- sowie Liquiditätssicherheit erhöht und mehr strategische Flexibilität geschaffen, so die Gruppe.
Über die Valora Gruppe
Das Schweizer Unternehmen ist in erster Linie an Verkehrsstandorten in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Luxemburg, Niederlande und Frankreich tätig. Neben Kiosk-Konzepten gehören die Foodservice-Marken Ditsch, Brezelkönig, Caffè Spettacolo und Backwerk zum Portfolio. Ebenso betreibt Valora eine der weltweit führenden Produktionen von Laugengebäck und profitiert im Bereich Backwaren von einer stark integrierten Wertschöpfungskette. Valora erzielt nach eigenen Angaben jährlich einen Außenumsatz von über 2,7 Mrd. Schweizer Franken. Der Hauptsitz der Gruppe befindet sich in Muttenz, Schweiz. In Deutschland betrug der Foodservice-Umsatz (netto) im Jahr 2019 geschätzt 265 Mio. Euro (+ 1 %) bei 495 Units (-19 vgl. Vj.) (Stand: 31.12.2019, Quelle: foodservice Top 100)
Um die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf ihr Geschäft abzumildern hat Valora Ende März zahlreiche Maßnahmen zur Reduktion der Kostenbasis und zur vorausschauenden Liquiditätssicherung angestoßen. Aktuell, so berichtet das Unternehmen, kann die Foodvenience-Anbieterin im Rahmen der Grundversorgung rund 80 Prozent ihrer Verkaufsstellen offenhalten und diese in all ihren Märkten weiter betreiben – bis auf die Niederlande und teilweise Österreich.

Das Retail-Netzwerk allerdings verbuchte im April 2020 in den relevanten Märkten auf gleicher Fläche einen Umsatzverlust von rund 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Im Foodservice-Netzwerk betragen die Rückgänge r
und 70 Prozent. Im gleichen Zeitraum ging das B2B-Geschäft um 60 Prozent zurück, so die Angaben.

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