Vapiano

Johann Stohner neu im Vorstand

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Der Aufsichtsrat der Vapiano SE hat Johann Stohner mit Wirkung zum 1. Juli 2019 zum Chief Transformation Officer (CTO) in den Vorstand berufen. Seine Bestellung soll bis zum erfolgreichen Abschluss der Umwandlung dauern.

Seit Mitte Mai steht die Finanzierung, die aktuellen Geschäftszahlen sind raus, an der Strategie wird gefeilt. Nun kommt im Juli Verstärkung im Vorstand dazu. Die Zukunftsstrategie soll Gestalt annehmen.

Der künftige CTO ist Geschäftsführer des Beratungsunternehmens Alvarez & Marsal und verfügt über mehr als 20 Jahre internationale Erfahrung als Experte für die Transformation von global agierenden sowie mittelständischen Unternehmen in beratender oder leitender Funktion. Als Mitglied der Geschäftsführung wird er – im Rahmen eines Beratungsmandats bei der Alvarez & Marsal Deutschland GmbH – Vapiano bei der Umsetzung von Optimierungsmaßnahmen auf Basis eines Restrukturierungskonzepts und im Rahmen der neuen strategischen Akzentuierung unterstützen, wie das Unternehmen informiert.
Vapiano
Die 2002 gegründete Pizza-Pasta-Kette Vapiano war 2017 an die Börse gegangen und forcierte danach eine globale Expansion – sogar in Australien und China ist der markante rote Schriftzug inzwischen zu sehen. In 33 Ländern gibt es 231 Vapiano-Restaurants, davon 81 in Deutschland (Stand Ende 2018). Im ersten Quartal dieses Jahres gingen die Umsätze auf bestehenden Flächen um 3,5 Prozent zurück (2018: -1 %). Nun will sich das Unternehmen aus den Märkten in USA, Australien und China zurückziehen. Bereits im Januar wurden die sieben Restaurants in Chicago, New York und Washington an einen Private Equity Fonds verkauft. Die Standorte in Australien und China will CEO Cornelius Everke veräußern.


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