28. IMF der Gemeinschaftsgastronomie

Merck und Compass zeigen neue Konzepte

Merck

Die immer größere werdende Bedeutung der Gemeinschaftsgastronomie verlangt nach neuen Wegen und Konzepten. Solche Ansätze stellten die Referenten am zweiten Kongress-Tag des 28. Internationalen Managment Forum der Gemeinschaftsgastronomie (IMF) in Wiesbaden vor.

 


Merck Up Central: Mischung aus Eigenregie und regionalen Partnern

Einen spannenden Weg ging der Wissenschaftskonzern Merck bei seinem neuen Betriebsrestaurant UP Central, wie Roberto Jülich, Director Site Catering erläuterte. In dem 44 Mio. Euro teurem Neubau in Darmstadt setzte man auf eine Kombination aus Eigenregie und Zusammenarbeit mit regionalen Partnern.

Diese mussten dabei ein aufwändiges Auswahlverfahren samt Testkochen in bestehenden Betriebsrestaurants durchlaufen. Durch solche Maßnahmen und ein ganzheitliches Kommunikationskonzept wurden die Merck-Mitarbeiter stark in den Entwicklungsprozess der neuen Betriebsgastronomie eingebunden. Offenbar mit Erfolg: "Seit der Eröffnung haben wir Gästezahl und Umsatz um 30 % gesteigert", sagte Jülich. 

Betriebsgastronomie: Das Up Central bei Merck setzt neue Maßstäbe


Deli Bread: Compass stellt Backshop-Konzept vor

Der Trend zu immer mobilerer und flexibler, aber gleichzeitig hochwertiger Verpflegung habe Compass für sein neues Konzept inspiriert, sagte Carsten Bick, Vorsitzender der Geschäftsführung Compass Deutschland. Dieses Bedürfnis will der GV-Riese mit seinem neuen Backshop-Konzept Deli Bread aufgreifen. Der erste große Shop soll in etwa acht Wochen in Frankfurt eröffnen und auch für Publikumsverkehr zugänglich sein.

28. IMF in Wiesbaden: Die Trendtage der GV-Branche



Zentral bei den modular anpassbaren Backshops ist dabei, egal bei welcher Größe, ein Ofen in der Mitte des Shops. "Ohne frisch vor dem Gast zu backen, wird es ncht gelingen", sagte Bick. Die Investitionen für einen Deli Bread-Backshop bezifferte Bick in der Regel mit 90.000 bis 120.000 Euro für Mobilar und Technik.


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