Dehoga Hessen

Hessen will Vorreiter sein

Der Erfa-Vorstand mit Michael Buchczyk (3.v.links), Ministerin Priska Hinz und RA Julius Wagner, Hauptgeschäftsführer Dehoga Hessen (1.v. rechts).
Schmid
Der Erfa-Vorstand mit Michael Buchczyk (3.v.links), Ministerin Priska Hinz und RA Julius Wagner, Hauptgeschäftsführer Dehoga Hessen (1.v. rechts).

Schauplatz ist der Tagungsraum der Hassia-Gruppe in Bad Vilbel. Dorthin hat der Vorsitzende, Michael Buchczyk, die Mitglieder des Erfa-Kreises Gemeinschaftsgastronomie Rhein-Main und Neckar im Dehoga Hessen eingeladen. Gast des Tages ist Hessens Umweltministerin Priska Hinz, die über die Ergebnisse des Modellprojekts „Essen in Hessen“ referiert.

Das Bundesland wolle, so Hinz in ihrer Rede, bundesweit Vorreiter für gesundes und ressourcenschonendes Kantinenessen werden. Nach den Privathaushalten würden die meisten Lebensmittel bei der Außer-Haus-Verpflegung weggeworfen. Während der rund zweijährigen Projektzeit hatten sieben GV-Betriebe - von der Justizvollzugsanstalt bis zur Ministeriums-Kantine - Maßnahmen für weniger Lebensmittelverschwendung und gesünderes Essen erarbeitet und umgesetzt. „Ziel ist, dass das langfristig überall stattfindet“, forderte Hinz die rund 100 Anwesenden zum Mitmachen auf.

Positive Impulse erzielt.

Ergebnis des Versuchs war, dass die Betriebe im Schnitt 16 Prozent Lebensmittelabfälle, 15 Prozent Treibhausgasemissionen und 13 Prozent Wasser reduzieren konnten, so die Ministerin. „Die Verantwortlichen haben die dadurch eingesparten Gelder in eine bessere Qualität beim Einkauf investiert und zum Beispiel mehr Biolebensmittel gekauft“, lobte Hinz. Gleichzeitig überprüften Experten die Rezepte und machten das Essen gesünder, indem sie beispielsweise den Salzgehalt senkten. Die neue Ernährungs-Strategie sei sogar im Koalitionsvertrag verankert, so die Grünen-Ministerin.

Hassia-Gruppe setzt auf Nachhaltigkeit.

Im Anschluss stellte Dirk Hinkel, Geschäftsführender Gesellschafter der Hassia-Gruppe und Gastgeber, die Strategie des viertgrößten Brunnenunternehmens vor. Bei Hassia gehen die Blicke über die Region hinaus. Nach der abgeschlossenen Integration von Bionade und Ti sollen die ehemaligen Radeberger-Marken 2019 plus für Dynamik sorgen. Hinkel gab auch wichtige Einblicke in das deutsche Wassergeschäft, seine erfolgreiche Mehr-Markenpolitik und das soziale Engagement in Sachen Sport-, Kultur und Natur-Sponsoring.





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