Dussmann

Stark im Ausland - schwach im Inland

Catherine von Fürstenberg-Dussmann, Vorsitzende des Stiftungsrates, und Dr. Wolfgang Häfele, Sprecher des Vorstandes.
Dussmann
Catherine von Fürstenberg-Dussmann, Vorsitzende des Stiftungsrates, und Dr. Wolfgang Häfele, Sprecher des Vorstandes.

Der Gesamtumsatz aller Geschäftsbereiche in 16 Ländern stieg um 4,4 Prozent auf 2,222 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,2 Prozent). Das selbstgesteckte Wachstumsziel wurde damit annähernd erreicht. Überproportional legte mit einem Umsatzplus von 10,4 Prozent das Auslandsgeschäft zu, vor allem in Italien, Luxemburg und Ungarn. Im Inland liegt das Erlösplus lediglich bei 0,7 Prozent.

Im Catering berichtet der Konzern von Erfolgen im Ausland. 442.000 Menschen auf der ganzen Welt erhalten täglich Mahlzeiten von Dussmann, 117 Millionen Mahlzeiten im Jahr. Davon entfallen 30,2 Millionen auf Italien. Dort wurde im März 2018 das Familienunternehmen Alessio Ristorazione Srl mit einem Umsatz von 27 Millionen Euro erworben. Die größten Krankenhäuser in Florenz und Rom vergaben umfangreiche Catering-Aufträge an Dussmann Service, und die Stadt Lecco betraute Dussmann mit der Schulverpflegung. Vier weitere Dussmann Delis wurden eröffnet, drei in Vietnam und eines in Tallinn/Estland. Ein solches Deli begleitet mit seinem gesunden Fast Food-Angebot durch den Arbeitsalltag und ist in jede Betriebsgastronomie integrierbar. Auch in Berlin kam mit der Mitarbeiter-Verpflegung für das Europäische Patentamt ein neuer Auftrag hinzu, der im Juli 2018 starten wird.

Care & Kids im Aufwind.

Das gute Umsatzwachstum im Geschäftsbereich Care & Kids im Geschäftsjahr 2017 gelang durch neue Einrichtungen und eine sehr gute Auslastung in den bestehenden Häusern. Im September eröffnete in Straelen (Nordrhein-Westfalen) ein weiteres Kursana Domizil mit 80 Plätzen. Außerdem baute Kursana seine ambulanten Pflegeangebote aus und übernahm einen privaten ambulanten Pflegedienst in Hamburg. Diese positive Entwicklung soll 2018 und in den Folgejahren fortgesetzt werden, wobei der Schwerpunkt im deutschen Markt liegen wird. Neue Kursana Domizile in Hamminkeln und Oberhausen (Nordrhein-Westfalen) mit jeweils 80 Einzelzimmern sollen Ende 2018 die ersten Bewohner aufnehmen. Mit dem Domizil in Eschenburg (Hessen) soll im Herbst 2019 ein großzügiges Domizil mit 91 Einzelzimmern mit Pflege und Betreuung in kleinen Wohngruppen eröffnen. In Sundern (Nordrhein-Westfalen) entsteht bis spätestens 2020 das erste Kursana Quartiershaus. Kursana sorgt für Betreuung und Pflege von 13.600 Senioren.




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