E-Mobilität

Mobil mit Batterie

Aveato Paxter: Moped-Führerschein genügt.
Aveato
Aveato Paxter: Moped-Führerschein genügt.

Nachdem der Markt der Elektroautos in Deutschland jahrelang vor sich hindümpelte, nimmt er nun langsam Fahrt auf. Was spricht für, was gegen den Umstieg auf Elektrik? Drei Caterer berichten.

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Der größte Antrieb für Alexander Schad, Gründer und Geschäftsführer des Cateringunternehmens Aveato, von Diesel auf Batterie umzusteigen: alle unternehmerischen Bereiche so umweltfreundlich und nachhaltig wie möglich gestalten. Die City-Logistik des Unternehmens, das nach eigenen Angaben seit 2008 zu 100 Prozent klimaneutral agiert, neu zu denken – aus Schads Sicht nur konsequent. Testgebiet für den Einsatz verschiedener E-Vehikel ist vor allem der Standort Berlin, wo auch die Aveato-Zentrale zuhause ist. Was sich dort als gut und richtig herausstellt, soll später als Blaupause an allen anderen Niederlassungen dienen, von Köln über Hamburg und Frankfurt am Main bis München.

Seit 2017 hat der Caterer in der Bundeshauptstadt mehr als 5.000 Aufträge "elektrisch" ausgeliefert. Zur E-Flotte gehören neben Lastenrädern und Tripl E-Cargo Scooter der Kleinlieferwagen Paxtser und der Transporter Screetscooter mit Kühlaufbau. Der größte Vorteil des retro-schicken Elektrorollers Tripl gegenüber dem E-Bike: der verschließbare Laderaum. Er fasst bis zu 200 Kilogramm; bei Bedarf kann die Ladung sogar gekühlt oder warmgehalten werden.
Wie Lastenrad und Triple ist auch der in Skandinavien eigens für die Zustellung entwickelte Paxster bei Aveato vor allem auf der "letzten Meile" unterwegs. Obwohl der Ökoflitzer mit vier Rädern ausgestattet ist, reicht ein Moped-Führerschein, um ihn zu fahren. Weil er zwar eine Frontscheibe, aber keine Türen hat, sitzt der Fahrer geschützt und kann trotzdem schnell ein- und aussteigen. Und: "So kurz und schmal wie er ist, braucht es nur wenig Parkfläche", berichtet Schad. Notfalls könne man den fahrbaren Untersatz auch auf dem Gehweg abstellen.

Welche Erfahrungen zwei weitere Caterer mit dem Umstieg gemacht haben erfahren Sie im vollständigen Artikel in der Sommer-Ausgabe der gv-praxis. Kein Abo? Die gv-praxis im Probe-Abo drei Monate unverbindlich testen.

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