Essen in Mehrweg

2. Netzwerk-Treffen online

Schluss mit Müllbergen! Die Berliner Initiative "Essen in Mehrweg" vernetzt Engagierte für Mehrweglösungen auf allen Ebenen: Gastronomen, Gemeinschaftsverpfleger, Entscheider in Städten und Gemeinden, Anbieter von Mehrweglösungen.
imago images/Ralph Peters
Schluss mit Müllbergen! Die Berliner Initiative "Essen in Mehrweg" vernetzt Engagierte für Mehrweglösungen auf allen Ebenen: Gastronomen, Gemeinschaftsverpfleger, Entscheider in Städten und Gemeinden, Anbieter von Mehrweglösungen.

Am 7. Oktober findet das 2. Forum "Essen in Mehrweg" online statt. Das bundesweite Vernetzungstreffen bringt Profis und Einsteiger beim Mehrweg-Take away zusammen, stellt Fakten und Innovationen vor und bereitet Partnerschaften darauf vor, bis spätestens 1. Januar 2023 gesetzeskonform Essen und Getränke to go auch in Mehrweg-Geschirr anzubieten.

Essen zum Mitnehmen ist durch Corona fast der Normalfall geworden – doch nach wie vor dominieren Einweg-Verpackungen für Burger, Pommes & Co. Umwelt und Klima halten das nicht mehr aus und selbst die Politik will gegensteuern. Laut dem neuen Verpackungsgesetz (VerpackG2) muss ab 1. Januar 2023 für Takeaway-Essen in Lokationen mit über 80 Quadratmetern Verkaufsfläche und mehr als fünf Beschäftigten Mehrwegalternativen angeboten werden. Einwegartikel aus Kunststoff und Styropor sind teils bereits seit Anfang Juli verboten.

Wandel hat begonnen

Schon jetzt bieten immer mehr Gastronomiebetriebe ihr Essen in Mehrwegschalen und -bechern an. Auch die Kunden und Gäste fragen nach wiederverwendbaren Gefäßen oder haben eigene dabei. Städte und Kommunen beginnen, Mehrweglösungen zu fördern oder entwickeln Konzepte dazu.

Das bundesweite Netzwerk für Mehrweg-Ideen initiiert, begleitet und analysiert in diversen Städten Mehrweg-Testläufe und -Projekte.
Life e.V.
Das bundesweite Netzwerk für Mehrweg-Ideen initiiert, begleitet und analysiert in diversen Städten Mehrweg-Testläufe und -Projekte.
Doch welches Mehrweg-System ist das richtige? Wie kann kommunale Förderung aussehen, nicht nur finanziell? Was genau bringt die kommende Mehrwegpflicht im Einzelnen mit sich? Aufklärungsarbeit leistet das bundesweite Netzwerk für Mehrweg-Ideen, das auch in diversen Städten Testläufe initiiert, begleitet und analysiert. Nun präsentiert das 2. Forum "Essen in Mehrweg" in einer Online-Veranstaltung gute Praxisbeispiele und Erfahrungen. Es will aufzeigen, wie Mehrweglösungen eingeführt und gefördert werden können, stellt aktuelle Entwicklungen vor und lädt ein, persönliche Erfahrungen auszutauschen, um voneinander zu lernen und gemeinsam Mehrweg weiter voranzubringen.

Hier geht es zur Online-Anmeldung.
Mehrweg erlaubt!
Das Befüllen mitgebrachter Mehrweggefäße von Kunden und Gästen ist auch während der Corona-Krise weiterhin erlaubt, informiert die Initiative Essen in Mehrweg. Wichtig ist, dass bestimmte Regeln eingehalten werden. Über diese Vorgaben informiert umfassend der Lebensmittelverband Deutschland in seinem Merkblatt "Mehrweg-Behältnisse in Supermarkt oder fürs Mitnehmen von Restaurant-Essen: Was an Hygiene zu beachten ist". Der Verein gibt in einem Merkblatt und seiner Abbildungsübersicht ebenfalls konkrete Tipps für die einzelnen Arbeitsschritte.

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