EU-Schulprogramm

Bayern zieht positive Bilanz

Das Obst schmeckt den Schülern.
Jutta Pfannschmidt-Wahl
Das Obst schmeckt den Schülern.

Immer mehr Kinder in Bayerns Kindergärten und Schulen kommen einmal wöchentlich in den Genuss von kostenlosen Portionen Obst, Gemüse, Milch, Quark oder Käse. Ernährungsministerin Michaela Kaniber hat ein Jahr nach der Ausweitung des EU-Schulprogramms auf Milch und Milchprodukte eine positive Bilanz gezogen.

Bereits seit dem Schuljahr 2010/11 werden die Kinder in Bayerns Schulen und Kitas einmal in der Woche mit einer Portion Obst und Gemüse versorgt: Mittlerweile sind neun von zehn Kindern zwischen drei und zehn Jahren dabei, insgesamt schon 700.000 Kinder. Rund 230.000 Kinder bekommen dazu nun auch Milch, Käse, Joghurt oder Quark. Das ist rund ein Drittel aller Kinder und Einrichtungen – mit steigender Tendenz. Nach nur einem Jahr sei dies ein beachtlicher Erfolg, so Kaniber.


Bio-Produkte gefragt

Besonders erfreulich ist nach den Worten der Ministerin, dass sich bei Milch, Quark und Co satte 76 Prozent der Einrichtungen für Bio-Produkte entscheiden, bei Obst und Gemüse sind es rund 60 Prozent. Zudem hat Bayern zuckerhaltige Milchprodukte von vornherein ausgeschlossen. Noch Ausbaubedarf sieht Kaniber allerdings bei den Schulen: Während die Kindergärten bei Milch und Milchprodukten schon zu fast 40 Prozent dabei sind, liegen hier die Grund- und Förderschulen mit knapp 20 Prozent noch zurück.

Der Einstieg ist für Kindergärten sowie Grund- und Förderschulen (1. - 4. Klasse) jederzeit möglich: Interessierte Einrichtungen können dazu mit einem der über 500 zugelassenen Lieferanten Kontakt aufnehmen und die Lieferdetails vereinbaren. Eine Liste der Lieferanten und das Merkblatt mit den detaillierten Infos für die Einrichtungen finden Leser unter: www.schulprogramm.bayern.de



stats