Food & Health Kantinentest 2021

Beste Corona-Konzepte gesucht

Ausgezeichnet: Die Sieger des vergangenen Kantinentests. Wer wird 2021 das Rennen machen?
Food & Health
Ausgezeichnet: Die Sieger des vergangenen Kantinentests. Wer wird 2021 das Rennen machen?

Der Verein Food & Health läutet die dritte Runde des bundesweiten Kantinentest ein. Gesucht werden dieses Jahr die besten Corona-Konzepte. Bewerbungen sind noch bis zum 10. Juli möglich. Die 50 Besten Kantinen werden Anfang 2021 von einer unabhängigen, hochkarätigen Jury gekürt. Gleichzeitig sollen die Ideen und Erkenntnisse erstmals in ein „Manifest zur Bedeutung der Betriebsgastronomie“ münden.

Der Kantinentest widmet sich ab sofort einem wechselnden Jahresthema. Dieses erweitert die bisherigen Bewertungskategorien Verantwortung, Genuss und Gesundheit. So dreht sich in diesem Jahr alles um den kreativen Umgang mit dem Corona-Virus in der Betriebsgastronomie. Wie kann man beispielsweise Gäste auch flexibel außerhalb der Kantine erreichen und an sich binden? Welche neuen Konzepte sind daraus entstanden? Doch dies sei nur ein Ansatz für den kreativen Umgang mit dem Corona-Virus, so Theresa Geisel, Vorsitzende Food & Health. Innovative Ansätze in Zeiten der Corona-Krise könnten auch die folgenden Themenfelder sein: Gesundheit und Sicherheit, Service- und Speisenangebot, Einkauf und Beziehung zu Produzenten, Öffnungszeiten, Digitalisierung oder beispielsweise Raumnutzung und Gastkommunikation.

Digitale Vor-Ort-Besuche

Prämiert werden die „50 besten Kantinen Deutschlands“. Ganz vorn liegt, wer 5 Sterne mit seinem Konzept erreicht. Die Gewinner können sich über eine breite mediale Streuung und Aufmerksamkeit freuen. Wie in den Vorjahren wird der Kantinentest neben dem Fachmagazin gv-praxis auch vom Fokus Magazin begleitet. Eine unabhängige Jury entscheidet über die Gewinner. Die Teilnahmegebühr für den Wettbewerb wurde gesenkt und beträgt dieses Jahr nur 690 Euro plus Mehrwertsteuer. Der Grund: Als Vorsichtsmaßnahme entfallen bei dieser Runde die Vor-Ort-Besuche bzw. werden digital durchgeführt. Bewerbungsschluss ist der 10. Juli 2020. Bewerbungen sind entweder direkt über die Homepage möglich oder per Mail.

Learnings der Best-Practice-Beispiele

Als Novum sollen die Erkenntnisse der preisgekrönten Konzepte erstmals den anderen Teilnehmern als Inspirationsquelle zugänglich gemacht werden. Theresa Geisel erläutert: „Als Zeichen der Solidarität und Bestandssicherung der Branche möchten wir Best Practices herausragender Konzepte im kreativen Umgang mit dem Corona-Virus sammeln, analysieren und allen Teilnehmern zur Verfügung stellen, damit sie von den nachahmungs-würdigen Ideen und Erkenntnissen Ihrer Kollegen profitieren können.“

Manifest zur Betriebsgastronomie

Die Sammlung an Erkenntnissen, Praktiken und Statistiken soll zudem laut Food & Health angesichts der Corona-Krise in ein sogenanntes „Manifest zur Bedeutung der Betriebsgastronomie“ münden, das mit allen Teilnehmern verfasst wird. Es soll zentrale Punkte zur Bedeutung der Betriebsgastronomie bündeln und als Argumentationsbasis für die teilnehmenden Betriebe gegenüber der eigenen Geschäftsleitung, Betriebsrat und Co dienen – gemäß dem Motto „Jetzt erst recht!“. Weitere Informationen zum Food & Health-Kantinentest gibt es hier.

Ablauf Wettbewerb
Stufe 1: Einreichung 3 Wochenspeisenpläne aus verschiedenen Quartalen + Online-Fragebogen + Video
  • Persönliche Vorstellung Ihres Betriebes und Konzepts in einem 3-minütigen Handy-Video.

Stufe 2: Vor-Ort-Besuch wird zum digitalen Zoom-Meeting

  • Der persönliche Vor-Ort-Besuch wird in diesem Jahr zum digitalen Zoom-Meeting.
  • Die besten 60 Kantinen qualifizieren sich für das digitale Gespräch.
  • Persönliches, ca. 1,5-stündiges, digitales Gespräch zu Konzept, praktischer Corona-Umsetzung, generellen Verantwortung, Einkauf.
Stufe 3: Jury-Sitzung
  • Übertragung aller Informationen in den Bewertungsbogen.
  • Diskussion und Definition der Top 50 sowie der jeweiligen Top 5.




Sie möchten Aktuelles zum Thema "Coronavirus und die Gastro-Branche" lesen? Mehr fachlichen Input finden Sie in unserem "Coronavirus und die Gastro-Branche"-Dossier.
stats