Frischwerk

Neue Ideen für die Tankstelle

Frischwerk-Theke in Garching.
Lekkerland
Frischwerk-Theke in Garching.

Zwei Warengruppen, zwei Optiken, ein Counter: links schlichtes, schwarzes Design für Süßigkeiten und Tabakerzeugnisse. Direkt daneben warme Holzvertäfelung von der Theke bis unter die Decke, mehr die Atmosphäre einer Backstube als die einer Tankstelle. Hier findet die eigentliche Gastronomie statt: belegte und unbelegte Backwaren – und als Highlight Pizza frisch aus dem Ofen.

Dieser Text ist ein Exzerpt. Die vollständige Geschichte lesen Abonennten in der Januarausgabe der foodservice.

Der Aufbau des Testshops in Garching verdeutlicht die Frischwerk-Grundidee, die Fachgroßhändler Lekkerland momentan mit sechs Partner-Tankstellen testet: in Aalen bei Stuttgart, Greven (NRW), Garching bei München, Hamburg und zwei Mal Berlin.
Fakten Frischwerk
Standorte (Tankstellenbetreiber) Aalen (Aral-Händler), Hamburg (EG), Greven (Westfalen), Garching (OMV), Berlin-Kreuzberg, Berlin-Charlottenburg (beide Shell), weiterer Roll-out 2019 angedacht 
Mindestgröße 65 qm für Frischwerk-Shop mit Backschmiede 
Ø-Zahl Gäste Foodservice 170 pro Tag 
Sitzplätze 4 bis 26 pro Shop 

„Wir wollten den Foodservice-Bereich auch optisch klar vom Rest des Tankstellenshops trennen“, sagt Daniela Aldenhoven, Head of Business Development bei Lekkerland Deutschland. Die Frischwerk-Stores sollen auch Kunden ansprechen, die nicht nur zum Tanken, sondern vor allem zum Essen kommen. Man platziert sich als Konkurrenz zu lokalen Imbiss- oder Bäckerei-Angeboten. „Nicht jeder Standort eignet sich aufgrund des Konkurrenzumfelds“, führt Aldenhoven aus. 

Frischwerk: Lekkerlands neue Ideen für die Tanke



Die klare Abgrenzung des Gastro-Bereichs, der „Backschmiede“, geht bis zum Personal. Zumindest in Hochfrequenzzeiten soll jede Partner-Tankstelle doppelt besetzt sein: ein Mitarbeiter für Foodservice, einer für den Rest. Der Mitarbeiter hinter dem Food-Counter trägt dabei sogar eine andere Uniform.


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