Globale Tierwohlinitiative

Sieben Branchen-Größen schließen sich zusammen

Gemeinsame Initiative für höhere Tierhaltungs-Standards: Aramark, Compass Group, Elior Group, Ikea Food Services, Nestlé, Sodexo und Unilever.
pixabay.com
Gemeinsame Initiative für höhere Tierhaltungs-Standards: Aramark, Compass Group, Elior Group, Ikea Food Services, Nestlé, Sodexo und Unilever.

Global Coalition for Animal Welfare. So heißt die gemeinsame Initiative, die sieben große Player der Food-Branche ins Leben gerufen haben. Sie wollen die Haltungsbedinungen von Tieren in der Lebensmittelindustrie weltweit verbessern.

Unter Global Coalition for Animal Welfare (GCAW) firmiert die weltweite Kooperation, in der sich große Unternehmen mit Tierschutzexperten zusammengeschlossen haben. Dazu gehören die Contract Caterer Aramark, Compass Group, Elior Group und Sodexo sowie Ikea Food Services, Nestlé und Unilever. Gemeinsam wollen sie die steigende Nachfrage der Verbraucher nach Nahrungsmitteln von artgerecht gehaltenen Tieren besser bedienen.

Vorgehen Schritt für Schritt

In der ersten Jahreshälfte 2019 soll laut Nestlé eine Aktionsagenda veröffentlicht werden. Sie soll sich auf fünf maßgebliche Arbeitsabläufe konzentrieren, einschließlich Strategien zur käfigfreien Tierhaltung, einer verbesserten Haltung von Masthähnchen sowie Standards für Transport und Schlachtung.

Nestlé veröffentlichte bereits im letzten Jahr seine Absicht, bis 2025 weltweit ausschließlich käfigfreie Eier für sämtliche seiner Lebensmittelprodukte zu verwenden. Im Juni 2018 wurde angekündigt, die Haltungsbedingungen der Masthühner zu verbessern. Die sieben beteiligten Konzerne erwirtschaften eigenen Angaben zufolge rund 139 Mrd. Euro Umsatz und erreichen täglich 3,7 Mrd. Kunden.
GCAW

stats