In eigener Sache

Klaus Kottmeier feiert 85. Geburtstag

Klaus Kottmeier.
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Klaus Kottmeier.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der dfv Mediengruppe, Klaus Kottmeier, feiert am 16. September 2018 seinen 85. Geburtstag. Unter Kottmeiers Ägide hat sich das Familienunternehmen in Frankfurt zu einem der größten konzernunabhängigen Fachmedienhäuser Deutschlands und Europas mit zuletzt fast 145 Millionen Euro Jahresumsatz entwickelt.




Er ist der Erfinder der beiden gastronomischen Monatstitel gv-praxis (1974) und foodservice (1983). Kottmeiers Karriere im dfv begann im Jahr 1969 als Verlagsleiter der Lebensmittel Zeitung. 1976 wurde er zum Geschäftsführer der Verlagsgruppe berufen und war von 1981 bis 2003 deren Sprecher. Seitdem ist er Vorsitzender des damals neugeschaffenen Aufsichtsrats. Das Primat journalistischer Inhalte blieb bestehen, Nachfolgerin als Sprecherin der Geschäftsführung ist die langjährige Chefredakteurin der Lebensmittel Zeitung, Angela Wisken.

Bundesverdienstkreuz am Bande

2009 erhielt Kottmeier das Bundesverdienstkreuz am Bande. Denn nicht nur für das Unternehmen selbst, auch für die Fachmedien insgesamt sowie für die Aus- und Fortbildung junger Menschen setzt er sich mit großem Engagement ein: Viele Jahre gehörte er dem Vorstand des Verbands Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ) an und zeichnete dort als Vorsitzender des Vorstands für die Fachgruppe Fachzeitschriften verantwortlich. Von 1992 bis 2000 war er Sprecher der Deutschen Fachpresse, der Interessenvertretung deutscher Fachverlage, an deren Gründung er maßgeblich beteiligt war. 

Führender Fachverlag

Kein anderer Verlag ist heute in der Liste der werbeumsatzstärksten Fachzeitschriften Deutschlands mit mehr Titeln vertreten, und von Anfang an setzte er mit seinen Online-Angeboten, wo immer es ging, auf bezahlte Inhalte. Sein Credo: „Guter Journalismus“ und „unabhängige fachliche Informationen“ sind für Kottmeier das Erfolgsrezept – auch im Internet-Zeitalter. Eine Medienkrise wie bei den Publikumsmedien sieht er für gut gemachte Fachinformationen nicht. „Die Welt ist unübersichtlicher geworden, die Zukunft des eigenen beruflichen Umfelds unsicherer. Die sachkundige Beschreibung von Zusammenhängen, Einordnung und Kommentare sind wichtiger denn je. Die Gründe, unsere Zeitungen und Zeitschriften zu lesen, unsere digitalen Inhalte zu nutzen und zu unseren Kongressen zu gehen, sind für unsere Zielgruppen existenziell.“

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