Kaffeebar-Konzepte

Chicco di caffè übernimmt die Bota-Group

Bruno Wanske, (links, Bota Group) und Ralf Meyer (Chicco di caffè).
Chicco di caffè
Bruno Wanske, (links, Bota Group) und Ralf Meyer (Chicco di caffè).

Kaffeebar-Betreiber Chicco di caffè hat alle Geschäftsanteile der Bota-Group übernommen. Bota soll als eigene Firma innerhalb des neuen Mutterunternehmens fortgeführt werden. Die Arbeitsplätze der 130 Bota-Mitarbeiter und alle 30 Standorte bleiben erhalten. Das teilte das Unternehmen mit. Die Übernahme der Anteile erfolgte zum 9. April 2018.

Chicco di caffè ist bereits 2017 stark gewachsen: 23 zusätzliche Standorte, 21 Prozent Zuwachs im Jahr verzeichnete das Unternehmen im vergangenen Jahr. Den Aufstieg im Segment der Barista-betriebenen Kaffeebars in Unternehmen haben die Kaffee-Experten durch eine Finanzpartnerschaft mit Paragon Partners untermauert. Dieses organische Wachstum bekommt mit der Übernahme der Bota-Gruppe nun eine anorganische Komponente. Bota betreibt ebenfalls Kaffeebars mit Snack-Konzepten in Unternehmen und Universitäten.

Voneinander lernen – miteinander erfolgreich sein

Chicco di caffè betreibt seit 2003 Barista-getriebene Kaffee-Bars in den Gemeinschaftsgastronomien von Unternehmen. Mehr als 130 Kaffeebars gibt es bundesweit. Mit dem Zukauf von Bota sollen nun neue Aspekte auf die Agenda kommen, wie Ralf Meyer, Geschäftsführender Gesellschafter und Gründer von chicco di caffè, verrät: „Bota hat in der Vergangenheit vieles richtig gemacht und das wollen wir gewinnbringend in unsere Strukturen einbinden.“ Dies betreffe vor allem das hohe Know-how der Mitarbeiter und das hervorragende Food-Konzept mit hochwertigen Snacks, mit dem die Bota Group auf dem Markt agiere.

Weitere Vorteile der Übernahme lägen in den Synergieeffekten, die sich aus einem gemeinsamen Einkauf und der Nutzung vorhandener regionaler Strukturen ergeben würden. In den kommenden Monaten liegt der Schwerpunkt laut Chicco di caffè auf dem Kennenlernen der neuen Kollegen. 

„Ein Wohlgefühl bei den Gästen unserer Kaffeebars kann nur derjenige erzeugen, der sich selbst wohl fühlt. Deshalb gehört Teamorientierung zu unseren Grundwerten und daran sollen auch unsere neuesten Team-Mitglieder vollumfänglich teilhaben“, so Ralf Meyer.

Veränderungen im Bota-Führungsteam

Die Veränderungen im Führungsteam von Bota geschehen laut Unternehmensmitteilung auf eigenen Wunsch. „Der Verkauf war seit einiger Zeit geplant, denn Pius Widmer und ich möchten uns in Zukunft wieder anderen Aufgaben widmen. Daher haben wir einen Käufer gesucht, der unseren Wertekosmos teilt und bei dem jeder einzelne Mitarbeiter einen hohen Stellenwert hat“, erklärt Bruno Wanske stellvertretend für die Inhaber der Bota Group. Damit scheiden zwei von drei Führungskräften aus.

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