Earth Week 2022 | Zero Foodprint

Aktion: Ein Prozent des Umsatzes für gesunde Böden

Gastgeber*innen und ihre Gäste machen mit bei der Earth Week 2022 und spenden 1% des Umsatzes für klimaschützende Landwirtschaft
Greentable e.V.
Gastgeber*innen und ihre Gäste machen mit bei der Earth Week 2022 und spenden 1% des Umsatzes für klimaschützende Landwirtschaft

Zero Foodprint Deutschland lädt Gastronomen ein, vom 17. bis 23. April an der Aktionswoche für Nachhaltigkeit und Klimaschutz teilzunehmen. Unter dem Motto #eat4earth spenden die Gastgeber ein Prozent des Nettoumsatzes für heimische Klimaschutzprojekte in der regenerativen Landwirtschaft.

Eine Brücke zwischen Gastronomie und nachhaltiger Landwirtschaft möchte die Initiative Zero Foodprint sein. Ein Prozent des Nettoumsatzes teilnehmender Betriebe fließt über den Bodenfonds von Zero Foodprint in Projekte ausgewählter landwirtschaftlicher Betriebe, die regenerativ arbeiten und damit einen entscheidenden Beitrag zu gesunden Böden leisten. Gesunde Böden speichern CO2, schützen das Grundwasser und lassen wertvolle Lebensmittel wachsen. "Mit jedem Euro Umsatz aus dem Gastro-Geschäft lässt sich aktiver Klimaschutz betreiben – und mit diesem Engagement zeigen die Betriebe wiederum ihren Gästen, dass sie sich für eine bessere (Um-)welt engagieren" wirbt die Initiative.

Aktionswoche zum Ausprobieren

Für alle Restaurants, Cafés, Kantinen und sonstigen Betriebe, die mitmachen möchten, stellt die diesjährige "Earth Week" einen guten Startzeitpunkt dar: Im Rahmen der Aktionswoche vom 17. bis 23. April 2022 wird ein Prozent des Umsatzes gespendet und kommt in diesem Fall dem Hof Lebensberg im pfälzischen Obermoschel zugute. Gefördert wird damit der Modellanbau von zumeist noch unbekannten mehrjährigen Gemüsesorten im Market-Garden-Prinzip. Zuvor wurden bereits eine vollmobile regenerative Hühnerhaltung (Haidehof bei Hamburg) und der Aufbau eines 12 Hektar großen Agroforstsystems (Werragut bei Eschwege) finanziell gefördert.

"Wir schließen einen Kreis zwischen Gastronomie und zukunftsfähiger Landwirtschaft und dies möglichst greifbar, indem wir konkrete, nachvollziehbare Projekte unterstützen. Man kann sagen: Mit Zero Foodprint unterstützt jeder Bissen und jeder Schluck den Klimaschutz", erklärt Matthias Tritsch von Greentable e.V., der "Zero Foodprint" in Deutschland umsetzt. "Was uns auch wichtig ist: Jeder Betrieb kann mitmachen, ganz egal, wie nachhaltig sein Konzept bislang ist. Je mehr Engagierte, desto bessere Böden und desto mehr Klimaschutz."

Mitmachen – so geht's

Mitmachen ist ganz leicht: Einfach hier registrieren und schon geht es los. Teilnehmende Betriebe erhalten Informationsmaterial fürs Team sowie Kommunikationsmaterial für ihre Gäste. Unterstützt wird die Aktion #eat4earth von BRITA, followfood, Lebensbaum und Transgourmet. FOOD SERVICE ist Medienpartner der Aktion.
Über Zero Foodprint
Zero Foodprint (ZFP) ist eine globale Initiative, die gemeinsam mit dem Gastgewerbe und der Foodbranche den Klimawandel durch gesunde Böden und bessere Lebensmittel bekämpft. Durch eine Spende von 1% des Rechnungsbetrags ermöglichen Gastgeber und ihre Gäste eine Umstellung auf eine regenerative Landwirtschaft – eine der wirksamsten Lösungen gegen den Klimawandel. Weil der Humusaufbau eine sehr effektive Maßnahme zur langfristigen Kohlenstoffspeicherung in Böden ist, leistet jedes Restaurant einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz. Im deutschsprachigen Raum setzt Greentable e.V. die 2015 von Karen Leibowitz und Anthony Myint in den USA gegründete Initiative um, die 2021 auch in Dänemark und Hong Kong gestartet ist. www.zerofoodprint.de

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