Praxis-Test Kaffeeautomaten (I)

Wie läuft's... bei Beiersdorf?

Imago

Ein guter Kaffee macht Gäste glücklich – und ein guter Kaffeevollautomat den Gastgeber. Knackpunkt Technik: Wo es zurzeit hakt und klemmt und was wirklich innovativ wäre. Drei Anwender berichten. Den Anfang macht Alfred Baur, Beiersdorf, Hamburg.

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Bei Beiersdorf haben Mitarbeiter die Wahl: Sie können Kaffeespezialitäten entweder auf den Büroetagen selbst am Automaten ziehen. Jeder der sogenannten Com-Spots des Hamburger Konzerns ist mit einem Kaffeevollautomaten ausgestattet, der bis zu 14 Optionen bietet. Oder sie lassen sich in einem der beiden Shops von einer Servicekraft bedienen. "Die Maschinen sind identisch, ebenso Angebot und Bezugspreise. Die Produkte im Com-Spot sollen genauso gut schmecken wie im Shop", berichtet Alfred Baur, der neben Technik und Arbeitssicherheit auch für die Kaffeeversorgung im Catering zuständig ist.
„Ohne Vollwartungsvertrag macht die Kaffeeversorgung keinen Spaß.“
Alfred Baur, Beiersdorf, Hamburg
Lediglich in zwei kleineren Com-Spots stehen Modelle, die auf etwas weniger Leistungsfähigkeit ausgelegt sind. Während dort durchschnittlich rund 40 Portionen nachgefragt werden, sind es an den anderen im Schnitt mindestens doppelt so viele. Insgesamt verteilen sich 15 Vollautomaten im Haus. Bei jedem Kauf hat Beiersdorf einen Vollwartungsvertrag abgeschlossen. Aus Baurs Sicht ein absolutes Muss. Unter anderem regelt der Vertrag, dass Defekte spätestens 24 Stunden nach Fehlermeldung behoben sein sollen.

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"In der Regel klappt das ganz gut. Ausnahmen bestätigen die Regel, zum Beispiel, wenn verschleißunabhängige Ersatzteile erst besorgt werden müssen." Dann könne es schon mal zwei Tage dauern, bis das Gerät wieder laufe, so der Technik-Beauftragte.

Persönlicher Service-Kontakt wäre besser

Nicht so optimal findet Baur das Prozedere. Statt sein Anliegen von einem Anrufbeantworter des Reparaturservices aufnehmen zu lassen, würde er lieber mit einem kompetenten Mitarbeiter sprechen. Ebenfalls auf seiner Wunschliste: darüber informiert zu werden, wann genau jemand vor Ort sein wird, um das Gerät zu reparieren. Und gleich im Anschluss, dass es wieder läuft und was der Grund für den Defekt war. Der sei nämlich erst später im Monteursbericht ersichtlich, so Baur. Die Lösung schlechthin wäre für ihn Telemetrie plus direkte Kommunikation.

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Kaffeeautomaten bei Beiersdorf, Hamburg
Anzahl Geräte 15; fast alle von einem Hersteller
Gerätealter durchschnittlich 4 Jahre
Auslastung durchschnittlich 90 Bezüge/Tag (kleinere Geräte: 40)
Servicemodell Vollwartungsvertrag, Reparatur binnen 24 h nach Fehlermeldung
Standorte Com-Spots auf den Etagen plus je zwei Geräte in zwei Shops
Angebot bis zu 14 Optionen inklusive Sirupe
Preisband 1,15 € (Espresso) bis 1,75 € (Latte Macchiato mit Sirup)
Zahlungsmittel Mitarbeiterausweis, Abrechnung über Gehaltskonto; Gäste zahlen mit Karte, die über EC- oder Kreditkarte aufgeladen werden muss



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