Seniorenkonzepte

Die Küche als Mittelpunkt

Gemeinsam kochen fördert Eigenständigkeit und das Gemeinschaftsgefühl.
Transgourmet
Gemeinsam kochen fördert Eigenständigkeit und das Gemeinschaftsgefühl.

Die Nachfrage nach innovativen Wohn-Pflege-Gemeinschaften inklusive Verpflegung steigt. Wir zeigen Schritt für Schritt den Weg zur zeitgemäßen Wohngruppenküche als ganzheitliches Verpflegungskonzept.

Dies ist ein Exzerpt. Der vollständige Beitrag erschien im Februar-Heft der gv-praxis. Jetzt im E-Paper lesen .

Sich wie zu Hause fühlen und weiterhin an einem normalen Alltag teilnehmen können – das ist heute oft der Anspruch an einen Umzug in eine Senioreneinrichtung. Und der Trend verstärkt sich. Damit gewinnen kleinräumige Konzepte wie alltagsorientierte Wohngruppenküchen bei Sanierung und Neubau von Altenpflegeeinrichtungen an Bedeutung. Gemeinsames Kochen und Essen nimmt eine zentrale Stellung im Tagesablauf der Bewohner ein. Es hilft, die wahrgenommene und erlebte Lebensqualität zu erhöhen.

Praktisches Miteinander

Damit rücken auch die Leistungsbereiche Pflege, Hauswirtschaft und Küche näher zusammen und profitieren personell wie budgetär von einem ganzheitlichen Verpflegungskonzept. Daher werden Alten- und Pflegeheime in den letzten Jahren immer differenzierter geplant und gestaltet. Die Gründe dafür sind vielschichtig: Im Vordergrund steht, eine normale Lebens- und Wohnqualität aufrechtzuerhalten, auch bei Pflegebedürftigkeit. Dazu gilt es, die Bedürfnisse der Bewohner aufzugreifen und zugleich funktionale Abläufe für das Personal sicherzustellen. Dies kann ein klarer Wettbewerbsvorteil sein.
Viele Best-Practice-Fälle offenbaren, dass das Wohngruppenkonzept den Weg in die Zukunft weist. Bester Beleg: die Häuser, die Großhändler Transgourmet mit seinem jährlichen Wettbewerb "Vom Kostenfaktor zum Glücksfaktor – emotionale Genusskonzepte in der Seniorenverpflegung" vorstellt und würdigt.

Dezentral versorgen oder zentral?

In den heutigen Wohngruppenkonzepten der 4. Generation unterscheidet man zwischen dezentraler Versorgung direkt durch die Wohngruppenküche und einer zentralen Versorgung. Hier werden die Küchen in den Hausgemeinschaften lediglich zur Speisenverteilung, zum Zubereiten von Komponenten oder zum therapeutischen Kochen genutzt. In beiden Fällen spielt die Speiseversorgung für die Lebensqualität der Bewohner eine zentrale Rolle: Das gemeinsame Kochen und Essen ist die beste Gelegenheit, selbstständig zu sein, Kontakte zu pflegen, sich einzubringen und auszutauschen. Einfach eine gute Zeit mit Gleichgesinnten zu verbringen.

Mithilfe der Wohngruppenküche lässt sich ein familiäres Umfeld schaffen, in dem sich ältere Menschen wohlfühlen und aktiv bleiben können. Auch bei einer zentralen Versorgung werden hauswirtschaftliche Tätigkeiten nahe am Bewohner organisiert. So sind sie erlebbar und geben dem Tag wie selbstverständlich eine Struktur. Beispielsweise können die Bewohner die Mitarbeiter beim Tischdecken beobachten, den im Wohnbereich frisch gekochten Kaffee riechen und die Mitarbeiter unter Umständen auch unterstützen.

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