Serie Social-Media-Strategien (1)

Was ist der Kanal der Wahl?

Social Media-Kanäle gibt es viele - doch welcher hat den größten Nutzen für ein Gastro-Unternehmen?
imago images / Eibner
Social Media-Kanäle gibt es viele - doch welcher hat den größten Nutzen für ein Gastro-Unternehmen?

Ohne Social Media geht auch in der Gastro-Branche im zeitgenössischen Marketing nichts mehr. Doch was ist der Kanal der Wahl? Brauchen Gastro-Unternehmen heute überhaupt noch Homepages? Und wann ist eine Social-Media-Kampagne erfolgreich?

FOOD SERVICE hat bei McDonald’s, Frittenwerk und Five Guys zum Thema Social-Media-Strategien nachgefragt. Im ersten Teil der Serie antwortet My Skendo, Mitbegründerin des Frittenwerk-Konzeptes, auf die Frage: "Welche Social-Media-Plattform ist für Sie am wichtigsten?"

Im Moment steht vor allem Instagram im Vordergrund, weil wir hier auf unsere Zielgruppe treffen, viel Bewegung drin ist und die Interaktionsrate ziemlich hoch ist. Facebook verwandelt sich zwar immer mehr zum Werbekanal, ist aber meiner Meinung nach keinesfalls zu vernachlässigen. Virale Hits sind hier immer noch viel einfacher möglich als über Instagram. Pinterest ist nach Instagram und Facebook auch noch eine Plattform, die wir regelmäßig pflegen.

Zusammenfassend ist das Wichtigste nicht welche Social-Media-Plattform die Wichtigste ist – entscheidend ist das Zusammenspiel der Kanäle: Bei Instagram geht es vorwiegend um Lifestyle und hat dazu eine höhere Nettoreichweite, die stark abhängig von den Followerzahlen ist. Sie ist dem Brandbuilding sehr dienlich.
Bei Facebook ist es jedoch wesentlich besser möglich virale Hits zu landen, weil Beiträge leichter geteilt werden können und dadurch schnell eine exponentielle Reichweite entwickeln. Pinterest sehe ich als sehr spannende Plattform mit Zukunftspotenzial, die insbesondere für den Foodbereich unheimlich stark ist. Viel wichtiger aber ist es zu verstehen, dass ausnahmslos alle Kanäle nicht als Werbeplattform genutzt werden sollten, sondern als Kommunikationsplattform wahrgenommen werden sollten.
Über Frittenwerk
Frittenwerk-Filialen finden sich in Düsseldorf (zweimal), Köln, Aachen, Frankfurt, Essen, Stuttgart, Wolfsburg, Dortmund, Braunschweig und Karlsruhe. Ein Foodtruck bringt Poutines zudem seit 2018 auf die zahlreichen Street Food Festivals des Landes. Das Familien-Unternehmen beschäftigt mehr als 250 Mitarbeiter. Statt auf TK-Produkte setzt das Frittenwerk auf frische Kartoffeln, Gemüse und Fleisch von regionalen Bauern und Händlern.


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