Serie Social-Media-Strategien (2)

Bedingungen für eine erfolgreiche Kampagne

Social-Media-Kampagnen
imago images / Ralph Peters
Social-Media-Kampagnen

Ohne Social Media geht auch in der Gastro-Branche im zeitgenössischen Marketing nichts mehr. Doch was ist der Kanal der Wahl? Brauchen Gastro-Unternehmen heute überhaupt noch Homepages? Und wann ist eine Social-Media-Kampagne erfolgreich?

FOOD SERVICE hat bei McDonald’s, Frittenwerk und Five Guys zum Thema Social-Media-Strategien nachgefragt. Im zweiten Teil der Serie antworten die drei Unternehmen auf die Frage: "Wann ist eine Social-Media-Kampagne erfolgreich?"
Five Guys:
Eine Social-Media-Kampagne ist erfolgreich, wenn sie die vorher definierten Ziele, sogenannte KPIs, erreicht. Für uns ist es wichtig, Five Guys als Brand in Deutschland zu etablieren. Um unseren Erfolg zu messen, orientieren wir uns an dem positiven Feedback der Community und wie aktiv die Nutzer mit unserem Content agieren. Darüber hinaus spielt natürlich auch die Reichweite eine Rolle, da wir möglichst viele Personen erreichen und somit Awareness für unsere Brand schaffen möchten.

Frittenwerk:
Der Erfolg einer Social-Media-Kampagne besteht aus verschiedenen Ebenen, die unmittelbar zusammenhängen. Im ersten Schritt muss eine Interaktion mit unserer Community spürbar sein. Die Erreichbarkeit steigt nur, wenn die Inhalte für unsere Gäste und Follower eine gewisse Relevanz haben. Relevanz spüren wir beispielsweise an der Beteiligung an unseren Posts – mit Antworten und Rückfragen, ebenso wie mit Likes oder auch über Feedback von der Presse. Es wird eine emotionale Ebene erreicht.

Im zweiten Schritt muss unsere Online-Aktivität auch vor Ort in den Frittenwerk-Restaurants spürbar werden. Durch ein höheres Besucheraufkommen, durch eine höhere Nachfrage nach bestimmten Poutines oder Inhalten, die vor Ort von unseren Gästen geteilt werden. Ein Interesse für das Frittenwerk als Marke und für ihre Produkte als Sympathieträger.

McDonald's:
Bei der Entwicklung einer Kampagne legen wir vorab fest, welche Zielgruppen wir erreichen wollen und in welcher Art wir mit dieser Zielgruppe in Kontakt treten wollen. Dementsprechend bereiten wir unseren Content dann für diese Zielgruppen kanalspezifisch auf. Deshalb kann es beispielsweise vorkommen, dass Nutzer ein und dieselbe Botschaft für die Instagram-Nutzer anders aufbereitet wiederfinden als für die Facebook-Nutzer. Auch in der Mediaplanung achten wir bei der Aussteuerung selbstverständlich immer darauf, welche Zielgruppen wir erreichen wollen.

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