Sodexo | Anti-Foodwaste

Foodwaste smart senken

Christian Steuber, Head of Food Platform bei Sodexo Germany: "Im Rahmen der Aktionswoche sensibilisieren wir mit Informationsmaterial von United Against Waste gezielt und wollen für unsere ressourcenschonend zubereiteten Gerichte begeistern."
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Christian Steuber, Head of Food Platform bei Sodexo Germany: "Im Rahmen der Aktionswoche sensibilisieren wir mit Informationsmaterial von United Against Waste gezielt und wollen für unsere ressourcenschonend zubereiteten Gerichte begeistern."

"Lebensmittelverschwendung nicht mit mir" – unter diesem Motto beteiligt sich der Contract Caterer Sodexo vom 29. September bis zum 6. Oktober an der bundesweiten Aktionswoche "Deutschland rettet Lebensmittel". Gemeinsam mit United Against Waste und dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft lenken alle Beteiligten in der Lebensmittelversorgungskette den Fokus auf das Thema.

Für die Aktionswoche hat Sodexo besonders reccourcenschonende Gerichte auf die Speisekarten gesetzt. Zudem gibt das Unternehmen Einblick in sein weltweit eingesetztes Programm "WasteWatch".

Aktionsgerichte setzen Zeichen

Im Fokus der bundesweiten Aktionswoche "Deutschland rettet Lebensmittel" stehen Obst und Gemüse. Verwendet werden dabei fast alle Bestandteile von Kürbis, Sellerie, Kohl und Huhn. "Beim Kohlgericht wird der Strunk nicht weggeworfen, sondern mitverarbeitet. Für die Kürbiscremesuppe wird der Kürbis nicht geschält, sondern mit Schale gegart", erläutert Christian Steuber, Head of Food Platform bei Sodexo Germany. Konsequent: Aus dem Grün der Karotte entsteht das Pesto zur Pasta.

Saisonale Lebensmittel mit kurzen Lieferwegen kommen in die Töpfe, Rind- und Schweinefleisch dagegen nicht, da ihr Carbon Footprint höher ist als der von Geflügel oder vegetarischen Gerichten. "Schlussendlich kommt es auch auf den Gast an, den wir im Rahmen der Aktionswoche mit Informationsmaterial von United Against Waste gezielt sensibilisieren und für unsere ressourcenschonend zubereiteten Gerichte begeistern wollen", teilt Christian Steuber die Verantwortung für den Erfolg der Aktionswoche auch mit den Gästen, die entscheiden, was sie essen möchten.

Foodwaste senken mit System

Das Antifoodwaste-Programm "WasteWatch by Leanpath" wird in Deutschland in über 100 Sodexo-Betrieben eingesetzt. Seit dem Start im September 2020 wurden laut Sodexo bereits 68.662 Kilo Lebensmittelabfall (-43 %) und 478 metrische Tonnen Treibhausgasemissionen vermieden. 126.139 Essen seien so gerettet worden.

"Statistiken zeigen, dass circa ein Drittel der weltweit produzierten Lebensmittel weggeworfen werden. Das ist einer der größten Skandale unserer Zeit", äußert sich Patrick Sochnikoff, Country President bei Sodexo Germany zur Thematik. Im Rahmen der globalen Nachhaltigkeitsstrategie des Unternehmens seien Anti-Foodwaste-Bemühungen seit Jahren priorisiert – sowohl aus moralischen Gründen, solange in anderen Regionen der Erde Menschen hungerten. Zum anderen vergeude man mit Lebensmittelabfall auch Wirtschaftsleistung, was man sich als Gesellschaft nicht erlauben könne. "Wir sind fest davon überzeugt, dass wir gemeinsam mit unseren Kund_innen, Gästen und Geschäftspartner_innen im Kampf gegen Lebensmittelabfall viel erreichen können. Als Dienstleister vor Ort, ist es unser Auftrag, nicht nur einen Teil beizutragen, sondern auch Impulse zu geben", so Patrick Sochnikoff weiter.

"WasteWatch" erfasst in allen beteiligten Sodexo-Betrieben Küchenabfälle, Tellerreste und Reste aus den Auslagen, zubereitete Komponenten sowie Rohwaren. Der Abfall wird gewogen, nach Gewicht und Lebensmittelkategorie erfasst, um anhand des statistischen Gesamtbildes für jedes Team Maßnahmen zu erarbeiten. Sind an einem bestimmten Wochentag regelmäßig Kartoffeln übrig, kann reduziert werden, was eingekauft und zubereitet wird. Entstehen beim Putzen und Zuschneiden von Gemüse und Kräutern Abschnitte, entscheiden die Teams, wie hier verbessern könnte. Werden von einem Gericht nie mehr als 75 Essen gefragt, passt der Küchenchef die Menge an.

Lebensmittelabfälle bis zum Jahr 2030 zu halbieren, gehört zu den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen. Als Unterzeichner der "Sustainable Development Goals (12.3)" hat Sodexo laut eigenen Angaben von 2011 bis 2020 seinen weltweiten CO2-Ausstoß um 40 Prozent reduziert. Bis 2025 sollen die Emissionen über konkrete Schritte um weitere 34 Prozent sinken, die Effekte seien teils bereits sichtbar:
  • Vermeidung von Lebensmittelverschwendung
  • Größeres Angebot pflanzenbasierter Mahlzeiten
  • kürzere Lieferwege und Beschaffungsprozesse
  • Energiemanagement-Services für Kunden
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