Umfrage

Shopping-Center bergen Gastro-Potenziale

65 Prozent der regelmäßigen Shopping-Mall-Besucher wünschen sich mehr Social-Drinking-Angebote.
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65 Prozent der regelmäßigen Shopping-Mall-Besucher wünschen sich mehr Social-Drinking-Angebote.

Längst sind Shopping-Center mehr als eine bloße Aneinanderreihung von Warenhäusern, sie sind Erlebniswelten, bei denen gastronomische Angebote hoch im Kurs stehen. Wie nun eine Forsa-Umfrage zeigt, sind die meisten Kunden insbesondere mit den Coffee-and-Cake- und Fast-Food-Angeboten generell zufrieden. Doch gibt es auch Nachholbedarf.

Befragt wurden im Auftrag von Jones Lang LaSalle SE (JLL) 1007 regelmäßige Besucher von Shopping-Centern, die sich auf insgesamt 336 verschiedene Center in Deutschland beriefen. Die Befragten bescheinigten ihren Centern grundsätzlich ein ausreichendes Angebot an Gastronomie. Von den Gastronomieangeboten die im eigenen Shopping-Center  nicht vorhanden sind, würden laut Umfrage die Hälfte und mehr die folgenden Angebote nutzen: Social Drinking (65 %), Casual Dining (56 %), Schnellrestaurants  und Geschäfte mit Süßigkeiten zum Mitnehmen (jeweils 50 %). So kommt die Umfrage zu dem Ergebnis, dass diese Bereiche noch Potenziale bergen. Ausführliches oder gehobenes Essen ist weniger gefragt.

Erreichbarkeit hat Priorität

Erreichbarkeit und Vielfalt an Geschäften sind für 80 Prozent der Konsumenten laut Umfrage die wichtigsten Kriterien für den Erfolg eines Shopping-Centers. Dabei seien Kunden nicht auf ein Center festgelegt, sondern besuchten im Schnitt vier verschiedene innerhalb eines Jahres. Für die meisten zähle das Gesamtkonzept – nur 12 Prozent fahren wegen eines bestimmten Ladens gezielt in ein Center.



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