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Valora will im Foodvenience-Geschäft schlagkräftiger werden und organisiert dazu das Unternehmen neu.
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Valora will im Foodvenience-Geschäft schlagkräftiger werden und organisiert dazu das Unternehmen neu.

Valora will im Foodvenience-Geschäft schlagkräftiger werden. Dafür organisiert sich das Unternehmen per 1. Januar 2019 neu. Die Organisation baut auf auf konzernweite Shared Services sowie die beiden markt- und kundenorientierten Divisionen Retail und Food Service. Diesen sollen dezentral die jeweiligen Verkaufsformate angegliedert werden.



Bereits heute ist Valora ausgezeichnet positioniert als fokussierte Convenience- und Food-Service-Anbieterin mit ihrem kleinflächigen Retailgeschäft an Hochfrequenzlagen, starken Verkaufsformaten und Eigenmarken, vermehrt digitalen Services sowie einer integrierten Wertschöpfungskette in der Backwaren-Produktion.

"Das Wachstum und die Internationalisierung der Valora Gruppe in den letzten Jahren bedingt nun eine stärker auf die Kunden und Märkte ausgerichtete Organisation", heißt es nun in einer Mitteilung aus dem Konzern. Man wolle schnelle Entscheide nahe an Märkten und Kunden fördern, neue Geschäftsfelder, weitere Konzepte und Akquisitionen einfach eingliedern können sowie gruppenübergreifende Kompetenzen konsequent bündeln.

Neues Mitglied der Konzernleitung

Die neue Division Retail umfasst das gesamte Retailgeschäft von Valora in der Schweiz sowie das von Peter Obeldobel aus Hamburg geführte Retailgeschäft in Deutschland, Luxemburg und Österreich. Geleitet wird diese Division von Roger Vogt als CEO Retail und neues Mitglied der Konzernleitung der Valora Gruppe. Er bleibt gleichzeitig verantwortlich für die Einheit Retail Schweiz, die er seit Januar 2018 führt.

Die Division Food Service wird von Thomas Eisele, wie bisher CEO Food Service und Mitglied der Konzernleitung, geführt. Die Division wird aus der Business Unit Food Service Schweiz bestehen, die seit 2017 vollumfänglich von Michel Gruber verantwortet wird. Dazu kommt neu die Business Unit Food Service Deutschland, welche die beiden B2C-Formate Ditsch und Backwerk inklusive Vertriebskanälen in den Niederlanden sowie Österreich umfasst. Sie wird vom bisherigen Backwerk-Geschäftsführer Karl Brauckmann aus Essen geleitet.

In der dritten Business Unit der Division wird das internationale Großhandelsgeschäft für Backwaren der Brezelbäckerei Ditsch inklusive Produktionswerken in Deutschland und den USA zusammengelegt. Die Leitung der weiterhin von Mainz aus geführten Einheit übernimmt Seb Gooding, der per 14. Januar 2019 zur Valora Gruppe stösst, zuletzt CEO Central & Eastern Europe bei Aryzta. Seb Gooding, Karl Brauckmann und Michel Gruber werden neu in der erweiterten Konzernleitung der Valora Gruppe Einsitz nehmen.

Digitale Innovationen und Data Analytics

Die Shared Services, unter der Leitung von Gruppen-CEO Michael Mueller und Finanzchef Tobias Knechtle, unterstützen die Divisionen zentral koordiniert mit unternehmensweiten Dienstleistungen. Innerhalb der Shared Services nimmt Michael Mueller den Bereich Digital in seine direkte Verantwortung. Das Team wird sich gruppenweit auf digitale Innovationen und Data Analytics konzentrieren. So will Valora das Potenzial modernster Technologien für ein begeisterndes Kundenerlebnis und vereinfachte Prozesse noch stärker ausschöpfen.

Die Reorganisation die erwarteten Synergien aus der Backwerk-Akquisition zusätzlich unterstützen. Durch die beschriebenen Maßnahmen sollen bis Ende 2019 mindestens 30 Stellen wegfallen.
Über Valora
Das Schweizer Unternehmen ist in erster Linie an Verkehrsstandorten in der Schweiz, Deutschland, Österreich, Luxemburg, Niederlande und Frankreich tätig. Neben Kiosk-Konzepten gehören die Foodservice-Marken Ditsch (214 Units), Brezelkönig (50), Caffè Spettacolo (33) und Backwerk (>350) zum Portfolio. Der Foodservice-Umsatz für das erste Halbjahr 2018 betrug laut Unternehmen 175,2 Mio. Schweizer Franken.


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