Wiesbaden

Catering-Pionier Eiring gestorben

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Der Catering-Pionier Harry Eiring ist im Alter von 89 Jahren gestorben. Er legte Mitte der fünfziger Jahre den Grundstein für eines der größten Cateringunternehmen in Deutschland, Eiring & Ott mit Sitz in Wiesbaden.

Eher zufällig eröffnete der gebürtige Sachse für die zivilen Mitarbeiter der Air Force in Wiesbaden seine erste Kantine. Neben dem klassischen Catering managte er später Zentralküchen in Wipperfürth, Herborn und Nordenstadt und erreichte in Spitzenzeiten bis zu 100.000 Essen pro Tag. Als Eiring 1991 seine Firma mit 900 Beschäftigen an Sodexo verkaufte, lag der Umsatz bei 34,3 Millionen Euro. Er übernahm den Vorsitz des Aufsichtsrates, den er erst vor vier Jahren abgegeben hat. Mit ihm verliert die Branche eine echte Unternehmerpersönlichkeit.

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