Recht

Neue DIN zum gewerblichen Geschirrspülen

Seit Anfang des Jahres ist die vierte Hygiene-Norm rund um das gewerbliche Geschirrspülen in Kraft: Die DIN 10 522 ist für lebensmittelverarbeitende Betriebe relevant, die Mehrwegkästen und -behältnisse für Aufbewahrung und Transport unverpackter Lebensmittel maschinell reinigen. Dies kann z.B. Bäckerein, gemüse- und obstverarbeitende Betriebe oder Großküchen betreffen, die mit hoher Fertigungstiefe arbeiten. Die Norm mit dem schönen Titel ‚Hygieneanforderungen an die maschinelle Reinigung von Lebensmittelbedarfsgegenständen’ beschreibt u.a. Anforderungen an das Reinigungsverfahren, die Dosierung der Behandlungsmittel, Temperaturen, Spülorganisation und Funktionssicherheit. Entscheidend: Der Betreiber ist trotz konkreter Hersteller-Verpflichtungen in Sachen Instandhaltung und Wartung nicht von der üblichen Verantwortung bei Betrieb des Gerätes entbunden. Wohlgemerkt ist eine DIN-Norm nicht rechtsverbindlich. Doch sie bildet in der Praxis einen Maßstab für einwandfreies technisches Verhalten. Im Rahmen der Rechtsordnung, also auch bei Streitfällen, sind DIN-Normen daher sehr wohl von Bedeutung, darauf weist die Vereinigung Gewerbliches Geschirrspülen (VGG) hin. Erhältlich ist die DIN über www.beuth.de. Infos auch über www.vgg-online.de



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