Nahrungsergänzungsmittel

Neue Verordnung für mehr Verbraucherschutz

Mit dem Inkrafttreten am 28. Mai diesen Jahres sorgt nun die neue "Verordnung über Nahrungsergänzungsmittel" für mehr Transparenz und Verbraucherschutz bei dieser Gruppe von Lebensmitteln. Demnach dürfen Nahrungsergänzungsmittel nur in dosierter Form und in Fertigpackungen an den Verbraucher abgegeben werden. Außer der Begriffsbestimmung ist in der Verordnung genau festgelegt, welche Vitamine und Mineralstoffe in den Produkten zu verwenden sind. Darüber hinaus ist das Inverkehrbringen beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit anzuzeigen, und es gelten umfassende Kennzeichnungsvorschriften für die Produkte. Anzugeben sind unter anderem die empfohlene tägliche Verzehrsmenge, ein Warnhinweis, dass diese Menge nicht überschritten werden darf, sowie ein Hinweis darauf, dass Nahrungsergänzungsmittel keinen Ersatz für eine ausgewogene Ernährung darstellen. Wie für andere Lebensmittel gilt, dass gesundheitsbezogene Werbung verboten ist. Auf der Verpackung oder in der Werbung sind Aussagen untersagt, die sich auf Beseitigung, Linderung oder Verhütung von Krankheiten beziehen. Derartige Aussagen sind Arzneimitteln vorbehalten.


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