Reservierungssystem

Einlass nur mit gültigem Ticket

Sein Konzept beschreibt Thomas Imbusch in wenigen Worten: Ein Raum. Ein Herd. Ein Handwerk.
René Flindt
Sein Konzept beschreibt Thomas Imbusch in wenigen Worten: Ein Raum. Ein Herd. Ein Handwerk.

Im vergangenen August eröffnete Thomas Imbusch sein erstes eigenes Restaurant, das 100/200. Mit dem Gourmet-Restaurant an den Hamburger Elbbrücken beschreitet der junge Koch neue Wege.

Dieser Text ist ein Exzerpt. Die vollständige Version lesen Abonnenten in der Juni-Ausgabe der foodservice als Teil des Titelthemas zu No-Shows.

Die Gäste sitzen in einem 360°-Radius um den Herd des Chefs herum und erleben, wie sich Aromen entfalten und Genuss entsteht.

Um in diesen Genuss zu kommen, erwerben sie vorab ein Ticket. Je nach Menü und Wochentag variiert der Preis. Dass es in seinem eigenen Restaurant ein Ticket-System geben würde, stand für Imbusch lange vor der Gründung fest. Ebenso wie die Tatsache, dass er das in Deutschland noch kaum verbreitete Reservierungssystem Tock einsetzen würde. Neben dem 100/200 in Hamburg wird es hierzulande von gerade einmal fünf weiteren Restaurants, allesamt in Berlin, genutzt.

"Bei No-Show-Quoten von 35 bis 40 Prozent, wie sie zunehmend bei erfolgreichen Hamburger Kollegen auftreten, war uns klar, dass sich ohne Absicherung kein erfolgreicher gastronomischer Betrieb führen lässt", erklärt Jan-Phillip Fricke, Maître de Plaisir des 100/200. "Im Segment Fine-Dining und in einer Lage ohne Walk-Ins schon gar nicht."


"Da wir ab Tag 1 damit gestartet sind, war der Gegenwind gering", so Fricke. Die Praxis habe mittlerweile längst gezeigt, dass die Entscheidung richtig gewesen sei. 

Wie das System angenommen wurde und wie es sich auf die No-Show-Rate auswirkte, lesen Abonnenten in der Juni-Ausgabe der foodservice als Teil des Titelthemas zu No-Shows.



stats