Grundlagen Aktualisierung

In gv-praxis werden die aktuellen gesetzlichen Grundlagen für die Gemeinschaftsverpflegung zusammen gestellt. Inzwischen sind erneut einige Gesetzesänderungen in Kraft getreten. Im Einzelnen handelt es sich um:
  1. Änderung der Zusatzstoff-Verkehrsverordnung vom 20.12.2002 (BGBl. I 4695);
  2. Änderung der Zusatzstoff- Zulassungsverordnung vom 20.12.2002 (BGBl. S 4695);
  3. Neufassung der Alkoholhaltigen Getränke-Verordnung vom 30.6.2003 (BGBl. S1255);
  4. Sechste Änderungsverordnung zur Milcherzeugnis-Verordnung vom 23.6.2003 (BGBl. I S 1052);
  5. Verordnung über Konfitüren und einige ähnliche Erzeugnisse (Konfitüren-Verordnung vom 23.10.2003; BGBl. I S2151)
  6. Neufassung der Konfitüren-Verordnung veröffentlicht.
Im Bundesgesetzblatt vom 5.11.2003 S 2151 wurde die ‘Verordnung über Konfitüren und einige ähnliche Erzeugnisse‘ veröffentlicht. Mit dieser Verordnung wird die Richtlinie 2001/113/EG vom 20.12.2001 über Konfitüren, Gelees, Marmeladen und Maronencreme für die menschliche Ernährung in nationales Recht umgesetzt. Die neue Verordnung trat am 6.11.2003 in Kraft und löst die bisherige Konfitüren-Verordnung ab. Bis zum 11.7.2004 dürfen Erzeugnisse noch nach dem bis zum 5.11.2003 geltenden Vorschriften hergestellt und gekennzeichnet und bis zum Abbau der Vorräte in den Verkehr gebracht werden. In der Anlage zu der neuen Konfitüren-Verordnung sind die Verkehrsbezeichnungen und die Herstellungsanforderungen für folgende Produkte geregelt: 1. Konfitüre, extra 2. Konfitüre 3. Gelee, extra 4. Gelee 5. Marmelade 6. Gelee-Marmelade 7. Maronen-Creme. Die bisher in Deutschland gebräuchliche Bezeichnung Konfitüre, einfach, und Gelee, einfach, sowie die hier gängigen Bezeichnungen Apfelkraut, Birnenkraut, gemischtes Kraut, Pflaumenmus und Zwetschgenmus sind entfallen. Generell gelten für die Erzeugnisse der Konfitüren-Verordnung die Anforderungen der Lebensmittel-Kennzeichnungserordnung. Darüber hinaus enthält die Konfitüren-Verordnung weitere Kennzeichnungsanforderungen, die die einzelnen Fruchtartengehalte sowie die Zuckergehalte betreffen.


stats