News von Prof. Dr. Bertling

Deutsche aßen wieder mehr Fisch. Im Jahr 2001 hat sich der Pro-Kopf-Verbrauch von Fisch und Fischerzeugnissen um 0,3 kg oder 1,7 Prozent auf 14,0 kg erhöht. Damit setzte sich die Entwicklung des Jahres 2000 fort, in dem die Nachfrage um 1,3 auf 13,7 kg stieg. Quelle: Blick 6/2000, S. 6 2.141 BSE-Fälle in der EU. Nach Nachgaben der EU-Kommission gab es im Jahr 2001 weltweit 2.195 BSE-Fälle. Davon wurden 2.141 in der EU registriert. Ohne die Fälle aus Großbritannien wurden im vergangenen Jahr 968 neue Fälle festgestellt. Quelle: Blick 6/2002, S.7 Kurzsichtigkeit bei Kindern. Nach Feststellung einer amerikanisch-australischen Forschergruppe sind für die starke Zunahme von Kurzsichtigkeit bei Kindern nicht nur Bücher und Monitore, sondern auch der erhöhte Konsum stärkereicher Lebensmittel (Brot und Cerealien) verantwortlich. Die Wachstumsentwicklung des Auges in Richtung zu langer Augäpfel soll durch Insulin-Schübe beeinflusst werden. Quelle: Bild der Wissenschaft, Net-Zeitung vom 4.4.2002 So gehts auch. Wie ein Staat seine Wirtschaft unterstützt, zeigt ein Beispiel aus der Schweiz. Die Schweizer Post hat einen Briefmarkenblock herausgegeben, auf dem eine Tafel Schokolade (bestehend aus 15 Stücken; Porto: 90 Rappen) abgebildet ist. Der Gedanke allein ist schon ein guter Werbegag, aber die Briefmarken sind deutlich parfümiert, d.h. sie 'duften' intensiv nach Schokolade. Der Schokoladengeruch hielt über acht Wochen (Lagerung bei Zimmertemperatur) an. Keine positiven Eigenschaften bei Rotweingenuss? Eine Studie an 75 gesunden Nichtrauchern an der Uni Bonn erbrachte keinen Nachweis der im Reagenzglas festgestellten Gesundheit fördernden Wirkung (Hemmung der Blutgerinnung, Blutdruck senkend, antioxidativ, Entzündung hemmend, Verbesserung von Abwehrfunktionen). Ob sich die festgestellten Polyphenol-Werte im Blut positiv auf das Herz-/Kreislaufsystem auswirken, wurde nicht untersucht. Quelle: aid, Presseinfo Nr. 24 (2002, S.4)



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