Bundesregierung

KfW-Direkthilfe gegen Corona-Folgen

dfv

Mit einem 750 Milliarden schweren Rettungspaket versucht die Bundesregierung die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise zu mildern. Am 24. März startet das neue Kreditanstalt für Wiederaufbau-Sonderprogramm 2020. Es steht sowohl kleinen, mittelständischen Unternehmen als auch Großunternehmen zur Verfügung. Die Kreditbedingungen wurden nochmals verbessert.

Niedrigere Zinssätze und eine vereinfachte Risikoprüfung der KfW bei Krediten bis zu 3 Mio. Euro sollen weitere Erleichterung für die Wirtschaft schaffen. Wichtig: Kleinstunternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten erhalten Einmalzahlung bis zu 15.000 Euro Direkthilfe für drei Monate. Bei Betrieben bis 5 Beschäftigten sind es bis 9.000 Euro für drei Monate. Beantragung für weitere zwei Monate ist möglich.
Voraussetzung: Der Schadenseintritt muss nach dem 11. März erfolgt sein.
Zeitgleich startete ein unbegrenztes Sonderkreditprogramm der KfW für Liquiditätshilfen im Umfang von 100 Mrd. Euro. Eine höhere Haftungsfreistellung durch die KfW von bis zu 90 Prozent bei Betriebsmitteln und Investitionen von kleinen und mittleren Unternehmen soll Banken und Sparkassen die Kreditvergabe erleichtern.
„Wir schützen unser Land, die Beschäftigten und die Unternehmen mit einem beispiellosen Hilfsprogramm. “
Bundesfinanzminister Olaf Scholz
Minister Peter Altmaier verspricht, dass Anträge schnell und unbürokratisch abgewickelt werden. Die Auszahlung erfolge "schnellstmöglich, denn wir wissen, dass für viele Unternehmen jede Woche zählt.“ O-Ton Bundesfinanzminister Olaf Scholz: „Zusammen mit der KfW sorgen wir dafür, dass die Unternehmen auch in der Krise liquide bleiben. Dafür setzen wir auch die große Finanzkraft unseres Staates ein. Die Bundesregierung wird die nötigen Garantievolumina für die KfW zur Verfügung stellen.“ Jetzt müssen die Abwicklungen in der Praxis auch laufen. 

Die Programme stehen Unternehmen zur Verfügung, die wegen der Corona-Krise vorübergehend in Finanzierungsschwierigkeiten geraten sind. Konkret heißt dies, dass alle Unternehmen, die zum 31.12.2019 nicht in Schwierigkeiten waren, einen Kredit beantragen können. Es können Investitionen und Betriebsmittel finanziert werden. 

Anträge können ab sofort über die Hausbank gestellt werden. Auszahlungen erfolgen schnellstmöglich. Eine einfache und unbürokratische Antragsbearbeitung wird sichergestellt. 

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der KfW
www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html.

 



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