FCSI | Lüftungstechnik

Re-Start: Gemeinsam der Politik Dampf machen

Die Mitglieder des FCSI wollen sich gemeinsam mit anderen Interessenvertretern für den Gastro-Re-Start mithilfe von Lüftungstechnik stark machen.
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Die Mitglieder des FCSI wollen sich gemeinsam mit anderen Interessenvertretern für den Gastro-Re-Start mithilfe von Lüftungstechnik stark machen.

Technisch geprüfte Lüftungssysteme könnten einen Re-Start ermöglichen, damit der Hospitality-Branche nicht entgültig die Luft ausgeht. Dass Ionisation und Ozonisierung zuverlässig die Luft von Viren befreien, war ein Ergebnis des jüngsten der wöchentlichen Freitagsgespräche des FCSI Deutschland-Österreich. Das Gastrotechnik-Netzwerk sucht Mitstreiter für eine effektive Lobbyarbeit.

"Wir müssen endlich Wege finden, mit dem Virus zu leben", betonte Klaus Häck, Professionelles Mitglied des FCSI. "Dabei geht es um praktikable und finanzierbare Wege aus dem Lockdown. Technische Lösungen wurden bisher viel zu wenig berücksichtigt." Um hier schnell vorwärts zu kommen, will die Foodservice Consultants Society International, kurz FCSI, Kräfte bündeln und eng mit anderen Verbänden zusammenarbeiten.

Zulassungsprozesse und Entscheidungswege abkürzen, um dafür zu sorgen, dass geprüfte Lüftungstechnik installiert werden könne, damit die Menschen Gaststätten, Betriesbsrestaurants und Hotels trotz Corona-Geschehen wieder sorgenfrei genießen könnten, lautet die Forderung. Hotelier und Gastronom Arnold Nölly, seit Anfang 2020 Geschäftsführer des 4-Sterne-Hotels Hasen in Herrenberg, berichtete dem Forum als Gast im virtuellen Freitagstreffen von seinen guten Erfahrungen mit Geräten, die eine zu 99,9 Prozent virenfreie Raumluft erzeugen: "Wir können überhaupt nicht nachvollziehen, warum weder Politiker noch Verbände die guten Ergebnisse technischer Lösungen wie Ionisation, UVC oder Ozonierung für die Pandemiebekämpfung in Betracht ziehen."

Vernetzt höhere Schlagkraft entwickeln

Die Fachplaner des FCSI und Vertreter der Hersteller von Ionisierungs- und UVC-Geräten wie Halton, InoxAir oder ProActive Air bestätigten im Freitagsgespräch die Erfahrung, dass die Entscheider in Politik und Behörden der vielfach bewährten Technik zurückhaltend gegenüberstehen. Auch deshalb, weil die Forschung sich rasant weiterentwickelt. "Wir müssen das Thema Luftreinigung auf Basis der vorhandenen Normen endlich zügig in die Praxis übersetzen, sodass wir sagen können: Es funktioniert", fordert FSCI-Präsident Frank Wagner und regt an, dass sich die Mitglieder des FCSI baldmöglichst mit anderen Verbänden zusammentun, um die notwendigen Prozesse zu beschleunigen. "Die deutsche Gründlichkeit in allen Ehren, aber jetzt sollten wir gemeinsam nach einer Abkürzung suchen, um die rasche Wiedereröffnung von Hotellerie und Gastronomie zu ermöglichen."

Einfach digital zuschalten

Die Freitagsgespräche des FCSI Deutschland-Österreich finden jeden Freitag um 9 Uhr im virtuellen Raum statt. Der Verband lädt Interessierte ein, sich kostenfrei und unkompliziert zuzuschalten. Eine E-Mail an info@fcsi.de genüge dazu. FCSI-Präsident Frank Wagner freut sich auf Gäste: "Beziehungen zu pflegen und uns auszutauschen, ist für uns alle wichtiger denn je. Wir möchten die Freitagsgespräche nutzen, um auch in diesen kontaktarmen Zeiten Impulse für die Branche zu setzen."
Über den FCSI Deutschland-Österreich e.V.
Als Bestandteil des weltweiten Verbandes mit insgesamt 1.400 zertifizierten Mitgliedern fokussiert sich der FCSI Deutschland-Österreich auf die Beratung von Betrieben der Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung. In Deutschland und Österreich sind ca. 60 Professionelle Mitglieder registriert. Unterstützt und gefördert wird der Verband durch die branchenweite Zuliefer-Industrie. Das Engagement des Verbands für die Branche reicht von der Nachwuchsförderung, über die Anerkennung und Zertifizierung des Beraterstatus bis zur aktiven Mitgestaltung der Zukunftsfähigkeit der Hospitality Branche.
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