Health Food im Betriebsrestaurant

Mehr Grün lohnt sich (II)

Gesunde Ernährung am Arbeitsplatz gehört beim schwedischen Unternehmen Trelleborg auch am Standort Stuttgart zur Unternehmenskultur.
Trelleborg
Gesunde Ernährung am Arbeitsplatz gehört beim schwedischen Unternehmen Trelleborg auch am Standort Stuttgart zur Unternehmenskultur.

Wie der Wechsel auf Health-Food-Konzepte gelingen kann, zeigen zwei Beispiele mit unterschiedlichem Ansatz. Ergebnis: Gäste sparen weder am Bon noch an Lob, wenn die Rahmenbedingungen passen. Einen besonderen Weg bei Health Food geht man mit der Gastronomie "Marketplace" bei Trelleborg Sealing Solutions in Stuttgart.

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Mit der Gastronomie "Marketplace" geht man beim Unternehmen Trelleborg in Stuttgart einen besonderen Weg bei Health Food. Stringent und erfolgreich. Der schwedische Konzern ist einer der führenden Anbieter polymerbasierter Präzisionsdichtungen, Lagern und kundenspezifischen Formteilen. "Die weltweit gültigen Vorgaben der Konzernzentrale sahen auch für Stuttgart ein konsequent umzusetzendes Konzept für Health Food vor", so Adam-Luketic, verantwortlicher Küchenplaner und Geschäftsführer bei Vtechnik. "Die Küche ist daran explizit angepasst, und die von uns begleitete Ausschreibung für das Catering setzte die Messlatte im gesundheitlichen Bereich hoch."

Vergabekriterium Gesundheit

Außergewöhnlich: ein einbezogenes Vergabekriterium Health Food. Es erhielt mit rund 25 Prozent die zweithöchste Gewichtung hinter der gastronomischen Leistung. "Die Bedeutung guten und gesunden Essens am Arbeitsplatz nimmt für eine erfolgreiche Unternehmenskultur stetig zu", begründet das Jennifer Ruffler, Mitglied der Geschäftsführung bei Trelleborg Sealing Solutions Germany. Daher wolle man eine gesunde Arbeitswelt schaffen. "Sie zeichnet sich nicht nur durch die richtige Arbeitsumgebung und eine gute Work-Life-Balance aus. Sie ist ein umfassendes Konzept, zu dem auch ein guter Caterer gehört. Zusammen mit dem Marketplace bildet er eine Einheit mit dem Innovation Center."

Seit einigen Monaten hat nun Apetito Catering das Ruder in der Betriebsgastronomie bei Trelleborg übernommen – mit ersten Erfolgen: Schon heute liegt die Zahl mit über 230 täglichen Mittagsgerichten rund 25 Prozent über der vorherigen Teilnehmerzahl, Tendenz vom ersten Tag an kontinuierlich steigend. Und das, obwohl diverse Kantinenfavoriten der Deutschen auf der Speisenkarte fehlen. Allen voran zwei Vertreter der Top 3: Currywurst mit Pommes (Platz 1) und Schnitzel mit Röstkartoffeln (Platz 3). "Mayonnaise, Ketchup und Paniertes sowie Frittiertes dürfen nach den Konzern-Vorgaben nicht verwendet werden. Damit nehmen wir Pommes, Currywurst, die ohne Ketchup nicht schmeckt, und Schnitzel nicht in das Sortiment auf", erläutert Andreas Oellerich, Geschäftsführer bei Apetito Catering. Eine Fritteuse sucht man denn auch vergeblich. Weitere Vorgaben für den Caterer: keine süßen Desserts, Verzicht auf Convenience-Produkte, die keiner Verarbeitung mehr bedürfen, etwa Frühlingsrollen, Fischstäbchen oder andere Fertigprodukte.

Wie man ohne Schnitzel, Pommes und Currywurst bei den Gästen punkten kann, lesen gv-praxis-Abonnenten im Februar-Heft im vollständigen Artikel . Noch kein Abo? Hier geht es zum Probe-Abo.

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