Kolumne Michael Kuriat

Food-Fotos in 3D – ein Hingucker

Michael Kuriat, Digitalisierungsexperte und Gf. Gesellschafter der Agentur TNC Production mit Schwerpunkt auf Social Media.
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Michael Kuriat, Digitalisierungsexperte und Gf. Gesellschafter der Agentur TNC Production mit Schwerpunkt auf Social Media.

Der digitale Wandel stellt die Gastronomie und Hotellerie wie die gesamte mittelständische Wirtschaft
vor große Herausforderungen. Um digital dabei zu sein, ist Mut zum Ausprobieren gefragt.

Dieser Text erschien zunächst in der Januarausgabe der foodservice.

Das zeigt sich bei großen Managementaufgaben wie beim Implementieren neuer technischer Lösungen im laufenden Betrieb. Und auch im Kleinen, etwa wenn neue Social-Media-Tools ausgerollt werden.

Seit kurzem erlaubt es Facebook, Bilder mit 3D-Effekt zu posten. Marketingfachleute prognostizieren der Technologie in der Gastro-Branche großes Potenzial: Hochwertige Food-Fotos wirken als 3D-Variante plastisch, sind aufmerksamkeitsstark und heben sich von anderen Bildern im Newsfeed ab.

Bessere Sichtbarkeit in der Timeline

Wie immer bei neuen Features, unterstützt der Facebook-Algorithmus 3D-Bilder und zeigt sie mehr Usern. Ein guter Grund, solche neuen Features auszuprobieren. Die Entwicklung im Social-Media-Bereich ist rasant. Noch sind 3D-Bilder nur bei Facebook möglich, vermutlich werden sie bald auch für Instagram und andere Plattformen verfügbar sein.

Um beispielsweise ein neues Gericht von der Speisekarte in 3D zu fotografieren, ist ein iPhone mit Doppellinse nötig, das Bilder im Porträt-Modus aufnehmen kann. Alle Modelle ab dem iPhone 7+ machen dies möglich. Für Android-Handys ist die Funktion noch nicht verfügbar. Außerdem zu beachten: Das Hauptmotiv sollte etwa ein bis anderthalb Meter entfernt sein, um es wirklich hervorzuheben.


Beim Bildaufbau ist es wichtig, mehrere Tiefenstufen einzubauen. Das kann beispielsweise eine neue Kaffeespezialität im Vordergrund und der Adventsschmuck im Hintergrund sein. Vorsicht: Helle Materialien funktionieren nicht so gut. Ausprobieren lohnt sich – das macht großen Spaß!


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