Kolumne Michael Kuriat

Ist mein Betrieb instagramable?

Michael Kuriat, Digitalisierungsexperte und Gf. Gesellschafter der Agentur TNC Production mit Schwerpunkt auf Social Media.
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Michael Kuriat, Digitalisierungsexperte und Gf. Gesellschafter der Agentur TNC Production mit Schwerpunkt auf Social Media.

In der Gastronomie muss Essen nicht mehr nur gut schmecken, sondern 'instagramable' sein. Heißt: Wenn es toll aussieht, werden es die Gäste fotografieren und verbreiten und so auf effiziente Art Werbung machen. Dieser Text erschien zuerst in der Septemberausgabe der foodservice.

Die Plattform wächst auch dank zahlreicher Neuerungen: 
  • Instagram-Storys erfreuen sich seit geraumer Zeit großer Beliebtheit und ermöglichen es Gastronomen, ihre Gäste ganz aktuell am Unternehmen teilhaben zu lassen. Jetzt auch mit musikalischer Untermalung. 
  • Neu ist ebenfalls ein Umfragetool. So lässt sich schnell Feedback der Gäste einholen – sei es zu einer Aktion oder einem neuen Gericht auf der Speisekarte.
  • Storys können nun auch als ,Highlights‘ abgespeichert werden – anders als andere Beiträge bleiben diese dauerhaft auf den ersten Blick im Profil sichtbar, nützlich beispielsweise für Fotos von Gerichten oder Menüs.
  • Auch bei Instagram gibt es mittlerweile einen Livemodus. Außerdem wurde mit ,Instagram TV‘ – kurz IGTV – ein neues Format eingeführt, für das es sogar eine eigene App gibt. Hier können zukünftig Videos bis zu 60 Minuten Länge veröffentlicht werden.
  • Bemerkenswert ist die neue Shopping-Funktion. Hier können Produkte und Angebote direkt in der Instagram-App erworben werden. Dazu braucht es nicht einmal – wie bei Amazon – eine vorhandene Nachfrage, sondern es wird über die App Nachfrage generiert. 

Fazit: Instagram gehört heute in jeden Marketingmix. Die Nutzung der Funktionen und Möglichkeiten wird oft mit größeren Reichweiten belohnt. 

Dieser Text aus Michael Kuriats Kolumne erschien zuerst in der September-Ausgabe der foodservice (E-Paper). Kein Abo? Hier Probe-Abo bestellen.


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