Lebensmittelkonrtolle Rheinland-Pfalz

Jede neunte Probe beanstandet

Knochenstücke in der Leberwurst mag keiner haben.
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Knochenstücke in der Leberwurst mag keiner haben.

Jede neunte Probe von Lebensmitteln wurde von der Lebensmittelkontrolle beanstandet. Von über 20.000 untersuchten Proben von Lebensmitteln, Kosmetika und Produkten des täglichen Bedarfs erfüllten 2.338 oder 11,6 Prozent nicht die gesetzlichen Vorgaben. Die rheinland-pfälzische Ernährungsministerin Höfken, Grüne, hat den aktuellen Bericht des Bundeslandes zur Lebensmittelüberwachung vorgelegt.

Als Olivenöl deklariertes Sonnenblumenöl, Salmonellen in Majoran oder ein Knochenstück in der Leberwurst – die Lebensmittelkontrolle in Rheinland-Pfalz hat im vergangenen Jahr jede neunte Probe beanstandet. Akut gesundheitsschädlich waren aber nur 19 Proben, wie Höfken Ende Juni in Mainz mitteilte. Vor allem Keime, Salmonellen oder Bakterien waren die Ursache. Diese Beanstandungsquote ist um 0,6 Prozentpunkte niedriger ausgefallen als im Vorjahr. "Unsere Lebensmittel sind sicher", sagste der Präsident des Landesuntersuchungsamts (LUA), Dr. Stefan Bent. Sie seien "auf einem sehr hohen Niveau".

Lehren aus dem Fipronil-Skandal

Die Ministerin rief dazu auf, Konsequenzen aus dem Fipronil-Skandal des vergangenen Jahres zu ziehen. So müsse das europäische Schnellwarnsystem auch funktionieren. Die relevanten Daten zur Belastung von Eiern und Eiprodukten seien viel zu langsam in das Schnellwarnsystem eingespeist worden. Der Skandal habe erneut gezeigt, dass die agrarindustrielle Produktionsweisen mit großen Tierbeständen und zahlreichen Zwischenfällen besonders anfällig sei. "Bei bäuerlichen Strukturen ist die Übersichtlichkeit besser", sagte Höfken. "Regionalität ist auch ein Wert in Hinsicht auf die Lebensmittelsicherheit." Die vollständige Bilanz der Lebensmittelüberwachung 2017 aus Rheinland-Pfalz ist online abrufbar.

Von 20 193 untersuchten Proben von Lebensmitteln, Kosmetika und Produkten des täglichen Bedarfs erfüllten 2338 oder 11,6 Prozent nicht die gesetzlichen Vorgaben, wie Ernährungsministerin Ulrike Höfken (Grüne) in Mainz mitteilte. Diese Beanstandungsquote ging im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 Prozentpunkte zurück. „Unsere Lebensmittel sind sicher, auf einem sehr hohen Niveau“, sagte der Präsident des Landesuntersuchungsamts (LUA), Stefan Bent. Höfken rief dazu auf, Konsequenzen aus dem Fipronil-Skandal des vergangenen Jahres zu ziehen. So müsse das europäische Schnellwarnsystem auch funktionieren. Die relevanten Daten zur Belastung von Eiern und Eiprodukten seien viel zu langsam in das Schnellwarnsystem eingespeist worden. Der Skandal habe erneut gezeigt, dass die agrarindustrielle Produktionsweisen mit großen Tierbeständen und zahlreichen Zwischenfällen besonders anfällig sei. „Bei bäuerlichen Strukturen ist die Übersichtlichkeit besser“, sagte Höfken. „Regionalität ist auch ein Wert in Hinsicht auf die Lebensmittelsicherheit.“

Als Olivenöl deklariertes Sonnenblumenöl, Salmonellen in Majoran oder ein Knochenstück in der Leberwurst - die Lebensmittelkontrolle in Rheinland-Pfalz hat im vergangenen Jahr jede neunte Probe beanstandet.

Von 20 193 untersuchten Proben von Lebensmitteln, Kosmetika und Produkten des täglichen Bedarfs erfüllten 2338 oder 11,6 Prozent nicht die gesetzlichen Vorgaben, wie Ernährungsministerin Ulrike Höfken (Grüne) in Mainz mitteilte. Diese Beanstandungsquote ging im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 Prozentpunkte zurück. „Unsere Lebensmittel sind sicher, auf einem sehr hohen Niveau“, sagte der Präsident des Landesuntersuchungsamts (LUA), Stefan Bent. Höfken rief dazu auf, Konsequenzen aus dem Fipronil-Skandal des vergangenen Jahres zu ziehen. So müsse das europäische Schnellwarnsystem auch funktionieren. Die relevanten Daten zur Belastung von Eiern und Eiprodukten seien viel zu langsam in das Schnellwarnsystem eingespeist worden. Der Skandal habe erneut gezeigt, dass die agrarindustrielle Produktionsweisen mit großen Tierbeständen und zahlreichen Zwischenfällen besonders anfällig sei. „Bei bäuerlichen Strukturen ist die Übersichtlichkeit besser“, sagte Höfken. „Regionalität ist auch ein Wert in Hinsicht auf die Lebensmittelsicherheit.“



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